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§ 16 RfG Anforderungs-V

Fassungen
16.09.2023 bis 30.09.2028 — BGBl. II Nr. 271/2023
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 16 heute16.09.2023 § → § BGBl. II Nr. 271/2023 · aufgehoben
§ 1616.09.202330.09.2028 § → § BGBl. II Nr. 271/2023 · aufgehoben
§ 1627.04.201915.09.2023 BGBl. II Nr. 56/2019 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

RfG Anforderungs-Verordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 56 aus 2019, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 271 aus 2023,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 16

Inkrafttretensdatum

16.09.2023BGBl. II Nr. 271/2023

Außerkrafttretensdatum

30.09.2028

Abkürzung

RfG Anforderungs-V

Index

58/02 Energierecht

Text

Paragraph 16,

  1. Absatz eins,Ergänzend zu Artikel 21, Absatz 3, Litera c, Sub-Litera, i, i,) der Verordnung (EU) 2016/631 und zu Paragraph 15, wird für nichtsynchrone Stromerzeugungsanlagen vom Typ C und D folgende Fähigkeit zur Abgabe von Blindleistung unterhalb der Maximalkapazität festgelegt (auf der x-Achse ist das Verhältnis der Blindleistung Q zur Maximalkapazität Pmax, auf der y-Achse das Verhältnis der Wirkleistung P zur Maximalkapazität Pmax dargestellt):

Abbildung 8: P-Q/Pmax-Profil von nichtsynchronen Stromerzeugungsanlagen der Typen C und D unterhalb der Maximalkapazität

  1. Absatz 2,Im Arbeitsbereich P < 0,2 Pmax darf sich das Blindleistungsverhalten der Stromerzeugungsanlage nicht sprunghaft ändern; eine exakte Einhaltung der Vorgabe wird in diesem Arbeitsbereich jedoch nicht gefordert (grauer Bereich in Abbildung 8).
  2. Absatz 3,Im übererregten Bereich ist eine Reduzierung der Wirkleistung zugunsten der Blindleistungsbereitstellung zulässig. In diesem Fall ist in Abstimmung mit dem relevanten Netzbetreiber unter Berücksichtigung der technischen Eigenschaften der Stromerzeugungsanlage und der Erfordernisse des Netzbetreibers die Reduktion der Wirkleistung zur vollständigen Erfüllung der Blindleistungsanforderungen so gering wie möglich zu halten und darf jedenfalls 10% der Maximalkapazität (Pmax) am Übergabepunkt nicht überschreiten.

Im RIS seit

15.09.2023

Zuletzt aktualisiert am

03.04.2024

Gesetzesnummer

20010590

Dokumentnummer

NOR40255664