Rechtstracker.at

BGBl. Nr. 237/1987

kundgemacht 19.06.1987 RIS↗Parlament↗
237. Bundesgesetz: 46. Gehaltsgesetz-Novelle, Änderung des Richterdienstgesetzes, des Nebengebührenzulagengesetzes, des Bundestheaterpensionsgesetzes und des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979
Bundesgesetz vom 15. Mai 1987, mit dem das Gehaltsgesetz 1956 (46. Gehaltsgesetz-Novelle), das Richterdienstgesetz, das Nebengebührenzulagengesetz, das Bundestheaterpensionsgesetz und das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 geändert werden
Kundmachung BGBl. Nr. 237/1987× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gehaltsgesetz 1956 (GehG) 549 § 0↗RIS↗
§ 42geändertText, Überschrift
in Kraft 01.07.1986 – 31.12.1986 · idF BGBl. Nr. 164/1986 · danach: BGBl. Nr. 237/1987 § 42↗RIS↗
in Kraft 01.01.1987 – 31.12.1987 · idF BGBl. Nr. 237/1987 · danach: BGBl. Nr. 230/1988 § 42↗RIS↗
… 3 unveränderte Absätze
UNTERABSCHNITT B
Staatsanwälte
-------------
Gehalt
§ 42. (1) Das Gehalt des Staatsanwaltes wird durch die
(1) Der Gehalt des Staatsanwaltes wird durch die Gehaltsgruppe und in ihr durch die Gehaltsstufe bestimmt und beträgt
---------------------------------------------------------------------
… 5 unveränderte Absätze
in der Gehaltsgruppe
in der      -------------------------------------------------------
Gehalts-            I                II                III
stufe      -------------------------------------------------------
Schilling
---------------------------------------------------------------------
1 16 646 17 129 - -
2 18 678 19 220 - -
3 20 712 21 313 - -
4 22 748 23 408 - -
5 24 781 25 500 - -
6 26 815 27 593 - -
7 28 851 29 688 - -
8 30 884 31 053 780 31 954 -
9 32 918 33 089 35 599 873 34 049 36 631
10 34 951 35 122 37 634 965 36 141 38 725
11 36 987 37 157 41 703 38 060 38 235 42 912
12 39 021 39 40 153 40 329 49 192 47 806
13 41 054 43 259 49 839 42 245 44 514 51 284
---------------------------------------------------------------- 14 44 339 48 699 53 377
in der Gehaltsgruppe 15 46 430 52 884 55 470
in der ----------------------------------------------------- 16 48 524 54 979 57 564
Gehalts- I II III Das Gehalt des Leiters der Generalprokuratur beträgt 63 090 S.
stufe      -----------------------------------------------------
Schilling
----------------------------------------------------------------
14              43 089          47 327            51 873
15              45 121          51 394            53 907
16              47 156          53 430            55 942
Der Gehalt des Leiters der Generalprokuratur beträgt 61 312 S.
(2) Es haben Anspruch auf ein Gehalt der
… 7 unveränderte Absätze
1. Gehaltsgruppe I: Staatsanwälte, Erste Stellvertreter des Leiters einer Staatsanwaltschaft, Leiter einer Staatsanwaltschaft;
2. Gehaltsgruppe II: Stellvertreter des Leiters einer Oberstaatsanwaltschaft, Erste Stellvertreter des Leiters einer Oberstaatsanwaltschaft, Leiter einer Oberstaatsanwaltschaft;
3. Gehaltsgruppe III: Stellvertreter des Leiters der Generalprokuratur, Erste Stellvertreter des Leiters der Generalprokuratur.
(3) Durch die Ernennung eines Staatsanwaltes zum Staatsanwalt einer anderen Gehaltsgruppe ändern sich - sofern sich nicht aus Abs. 1 letzter Satz oder Abs. 4 anderes ergibt - die Gehaltsstufe und der Vorrückungstermin nicht. Abweichend vom ersten Satz gebührt jedoch dem Staatsanwalt, der in eine höhere Gehaltsgruppe ernannt wird und die in dieser Gehaltsgruppe vorgesehene Anfangsgehaltsstufe noch nicht erreicht hat, die Anfangsgehaltsstufe der neuen Gehaltsgruppe; eine Vorrückung in die nächsthöhere Gehaltsstufe erfolgt nach Maßgabe der gemäß Abs. 6 für die Vorrückung maßgebenden Dienstzeit.
(4) Dem Leiter der Oberstaatsanwaltschaft und dem Ersten Stellvertreter des Leiters der Oberstaatsanwaltschaft gebührt zumindest der Gehalt der Gehaltsstufe 13. Die Vorrückung in die Gehaltsstufe 14 erfolgt nach Maßgabe der gemäß Abs. 6 für die Vorrückung maßgebenden Dienstzeit. Bei Ernennung auf eine Staatsanwaltsplanstelle anderer Art gebühren ihm die Gehaltsstufe und der Vorrückungstermin, die sich aus der gemäß Abs. 6 für die Vorrückung maßgebenden Dienstzeit ergeben.
(5) (Anm.: Aufgehoben durch BGBl. Nr. 164/1986)
(6) Für die Vorrückung der Staatsanwälte ist die Dienstzeit maßgebend, die sich aus der Anwendung der §§ 8 und 10 und der Bestimmungen über den Vorrückungsstichtag ergibt, soweit sie vier Jahre übersteigt. § 66 Abs. 3 und 4 des Richterdienstgesetzes ist sinngemäß anzuwenden.