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BGBl. Nr. 214/1992

kundgemacht 24.04.1992 RIS↗
214. Verordnung: Festsetzung eines Zuschlags zu den im Gebührenanspruchsgesetz 1975 angeführten festen Beträgen
Verordnung des Bundesministers für Justiz über die Festsetzung eines Zuschlags zu den im Gebührenanspruchsgesetz 1975 angeführten festen Beträgen
Kundmachung BGBl. Nr. 214/1992× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gebührenanspruchsgesetz (GebAG) 18 § 0↗RIS↗
§ 51geändertAbs 1
in Kraft 01.05.1987 – 30.04.1992 · idF BGBl. Nr. 177/1987 · danach: BGBl. Nr. 214/1992 § 51↗RIS↗
in Kraft 01.05.1992 – 31.12.1997 · idF BGBl. Nr. 214/1992 · danach: BGBl. II Nr. 407/1997 § 51↗RIS↗
… 4 unveränderte Absätze
Sachverständige für die Schätzungen von Häusern und Baugründen
§ 51.
(1) Die Gebühr für Mühewaltung für Befund und Gutachten über die Schätzung von Häusern und Baugründen beträgt
1. für Hausschätzungen:
bei einem Wert einschließlich des
Wertes des bebauten Grundstücks
bis 30.000 S 524 603 S
über 30.000 S bis 50.000 S 877 1.009 S
über 50.000 S bis 75.000 S 1.214 1.397 S
über 75.000 S bis 100.000 S 1.551 1.784 S
über 100.000 S bis 150.000 S 2.460 2.829 S
über 150.000 S bis 200.000 S 2.797 3.217 S
über 200.000 S bis 300.000 S 3.503 4.029 S
über 300.000 S bis 500.000 S 4.379 5.036 S
über 500.000 S bis 1,000.000 S 6.567 7.553 S
über  1,000.000 S für je angefangene weitere
500.000 S um 1.095 1.260 S mehr;
2. für Baugrundschätzungen:
bei einem Wert
bis 10.000 S 337 388 S
über 10.000 S bis 20.000 S 421 485 S
über 20.000 S bis 30.000 S 608 700 S
über 30.000 S bis 50.000 S 758 872 S
über 50.000 S bis 70.000 S 1.179 1.356 S
über 70.000 S bis 100.000 S 1.315 1.513 S
über    100.000 S für je angefangene weitere
50.000 S um 204 235 S mehr.
(2) Bei der Schätzung von Hausanteilen ist die Gebühr nach dem Wert des ganzen Hauses, bei der Schätzung von Baugrundanteilen, die im Verhältnis zum Ganzen bestimmt sind (§ 10 GBG 1955), nach dem Wert der ganzen Liegenschaft, bei der Schätzung von zusammenhängenden gleichartigen Grundstücken, die in einer einzigen Grundbuchseinlage (§ 2 GBG 1955) eingetragen sind, vom Gesamtwert aller geschätzten Grundstücke zu bemessen.
(3) Für die Schätzung einer im Wohnungseigentum stehenden Wohnung oder eines solchen Geschäftsraums ist die Gebühr nach deren oder dessen Schätzwert mit einem Zuschlag von 50 v. H. zu bemessen. Werden mehrere im Wohnungseigentum stehende Wohnungen oder Geschäftsräume einer Liegenschaft geschätzt, so darf die Gebühr für Mühewaltung nicht höher sein, als sie es bei der Schätzung der gesamten Liegenschaft wäre; der Abs. 2 ist in diesem Fall nicht anzuwenden.