BGBl. II Nr. 407/1997
407. Verordnung: Festsetzung eines Zuschlags zu den im Gebührenanspruchsgesetz 1975 angeführten festen Beträgen
Verordnung des Bundesministers für Justiz über die Festsetzung eines Zuschlags zu den im Gebührenanspruchsgesetz 1975 angeführten festen Beträgen
Änderungen durch diese Kundmachung
§ 51geändertText, Z 1, Schlussteil, Z 2
Sachverständige für die Schätzungen von Häusern und Baugründen
§ 51. (1) Die Gebühr für Mühewaltung für Befund und Gutachten über
1. für Hausschätzungen: bei einem Wert
bis 30.000 30 000 S 603 ............................... 685 S
über 30.000 30 000 S bis 50.000 50 000 S 1.009 ................. 1 146 S
über 50.000 50 000 S bis 75.000 75 000 S 1.397 ................. 1 586 S
über 75.000 75 000 S bis 100.000 100 000 S 1.784 ................ 2 025 S
über 100.000 100 000 S bis 150.000 150 000 S 2.829 ............... 3 211 S
über 150.000 150 000 S bis 200.000 200 000 S 3.217 ............... 3 652 S
über 200.000 200 000 S bis 300.000 300 000 S 4.029 ............... 4 573 S
über 300.000 300 000 S bis 500.000 500 000 S 5.036 ............... 5 716 S
über 500.000 500 000 S bis 1,000.000 1 000 000 S 7.553 ............. 8 573 S
über 1,000.000 S 1 000 000 für je angefangene weitere
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2. für Baugrundschätzungen: bei einem Wert bis
über 10 000 S bis 10.000 20 000 S 388 ................. 551 S
über 10.000 20 000 S bis 20.000 30 000 S 485 ................. 795 S
über 20.000 30 000 S bis 30.000 50 000 S 700 ................. 990 S
über 30.000 50 000 S bis 50.000 70 000 S 872 ................. 1 540 S
über 50.000 70 000 S bis 70.000 100 000 S 1.356 ................ 1 718 S
über 70.000 S bis 100.000 S 1.513 100 000 S für je angefangene weitere
(2) Bei der Schätzung von Hausanteilen ist die Gebühr nach dem Wert des ganzen Hauses, bei der Schätzung von Baugrundanteilen, die im Verhältnis zum Ganzen bestimmt sind (§ 10 GBG 1955), nach dem Wert der ganzen Liegenschaft, bei der Schätzung von zusammenhängenden gleichartigen Grundstücken, die in einer einzigen Grundbuchseinlage (§ 2 GBG 1955) eingetragen sind, vom Gesamtwert aller geschätzten Grundstücke zu bemessen.
(3) Für die Schätzung einer im Wohnungseigentum stehenden Wohnung oder eines solchen Geschäftsraums ist die Gebühr nach deren oder dessen Schätzwert mit einem Zuschlag von 50 v. H. zu bemessen. Werden mehrere im Wohnungseigentum stehende Wohnungen oder Geschäftsräume einer Liegenschaft geschätzt, so darf die Gebühr für Mühewaltung nicht höher sein, als sie es bei der Schätzung der gesamten Liegenschaft wäre; der Abs. 2 ist in diesem Fall nicht anzuwenden.