BGBl. I Nr. 6/2000
6. Bundesgesetz: Besoldungs-Novelle 2000
Bundesgesetz, mit dem das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979, das Gehaltsgesetz 1956, das Vertragsbedienstetengesetz 1948, das Pensionsgesetz 1965, das Nebengebührenzulagengesetz, die Reisegebührenvorschrift 1955, das Ausschreibungsgesetz 1989, das Karenzurlaubsgeldgesetz, das Richterdienstgesetz, das Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984, das Land- und forstwirtschaftliche Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1985, das Land- und Forstarbeiter-Dienstrechtsgesetz, das Eltern-Karenzurlaubsgesetz und das Bundesgesetz BGBl. Nr. 298/1986 geändert werden (Besoldungs-Novelle 2000)
Änderungen durch diese Kundmachung
§ 30geändert
Funktionszulage
§ 30. (1) Dem Beamten des Allgemeinen Verwaltungsdienstes gebührt
nachstehend angeführten Funktionsgruppen zugeordnet ist. Die
Funktionszulage beträgt für Beamte
____________________________________________________________________
in der Funktionsstufe
Verwendungs- Funktions- 1 2 3 4
gruppe gruppe ------------------------------------------ __________________________________________
Schilling
A 1 1 562 570 1 686 711 3 148 195 3 597 651
2 2 810 852 4 496 563 10 117 16 861 269 17 114
3 3 036 082 5 563 646 12 186 369 20 167 470
4 3 236 285 7 082 188 13 260 459 21 270 589
5 7 440 552 13 071 267 23 337 31 794 687 32 271
6 8 966 9 100 15 105 332 25 575 33 828 959 34 335
A 2 1 337 562 787 342 570 799 1 013 028
2 562 899 570 912 1 125 142 1 686 711
3 1 911 940 2 698 738 3 934 993 7 869 987
4 2 472 509 3 373 424 5 621 705 10 117 269
5 3 036 082 3 934 993 6 745 846 11 802 979
6 3 373 424 4 496 563 7 869 987 13 264 463
7 3 934 993 5 621 8 992 705 9 127 14 613 832
8 7 928 8 047 10 572 15 858 731 16 096 22 202 535
A 3 1 337 450 562 674 342 457 570 684
2 562 731 899 570 742 912 1 125 142
3 899 912 1 349 369 2 248 282 3 934 993
4 1 236 255 1 686 711 2 810 852 4 496 563
5 1 686 711 2 248 282 3 373 424 5 058 134
6 2 248 282 2 810 852 3 934 993 5 621 705
7 2 810 852 3 373 424 4 720 791 6 182 275
8 3 373 424 4 496 563 5 621 705 6 745 846
A 4 1 282 337 394 450 286 342 400 457
2 562 899 570 912 1 349 369 2 248 282
A 5 1 282 337 394 450 286 342 400 457
2 394 506 619 731 400 514 628 742
(2) Es gebühren:
… 11 unveränderte Absätze
1. die Funktionsstufe 1 in den Gehaltsstufen 1 bis 9,
2. die Funktionsstufe 2 in den Gehaltsstufen 10 bis 15,
3. die Funktionsstufe 3 in den Gehaltsstufen 16 bis 19 (6. Jahr),
4. die Funktionsstufe 4 ab der Gehaltsstufe 19 (7. Jahr).
(3) In den Funktionsgruppen 5 und 6 der Verwendungsgruppe A 1 und in der Funktionsgruppe 8 der Verwendungsgruppe A 2 ist für das Erreichen der Funktionsstufe 4 überdies eine vierjährige Dienstzeit auf einem Arbeitsplatz oder auf Arbeitsplätzen der betreffenden Funktionsgruppe erforderlich. In den vierjährigen Zeitraum sind auch Zeiten einzurechnen, in denen der Beamte
1. einer höheren Funktionsgruppe angehört hat oder
2. außerhalb des Allgemeinen Verwaltungsdienstes bei einer inländischen Gebietskörperschaft eine Funktion ausgeübt hat, die einer der angeführten Funktionsgruppen zugeordnet oder diesen Funktionen gleichwertig ist.
(3a) Erfüllt ein Beamter mit Anspruch auf eine Funktionszulage der Funktionsstufe 3 der Funktionsgruppe 6 der Verwendungsgruppe A 1 außerdem alle zeitlichen Voraussetzungen für den Anfall der Funktionszulage der Funktionsstufe 4 der Funktionsgruppe 5 der Verwendungsgruppe A 1, so gebührt ihm anstelle seiner Funktionszulage die betraglich höhere Funktionszulage der Funktionsstufe 4 der Funktionsgruppe 5.
(4) Durch die für die Funktionsgruppen 5 und 6 der Verwendungsgruppe A 1 und die Funktionsgruppe 8 der Verwendungsgruppe A 2 vorgesehene Funktionszulage gelten alle Mehrleistungen des Beamten in zeitlicher und mengenmäßiger Hinsicht als abgegolten. 30,89% dieser Funktionszulage gelten als Abgeltung für zeitliche Mehrleistungen.
(5) Ist ein Beamter einer niedrigeren Verwendungsgruppe dauernd mit der Ausübung einer Funktion einer höheren Verwendungsgruppe betraut, gebührt ihm die für diese Funktion in der höheren Verwendungsgruppe vorgesehene Funktionszulage anstelle der in seiner Verwendungsgruppe vorgesehenen Funktionszulage. Ist jedoch letztere höher, so gebührt sie anstelle der in der höheren Verwendungsgruppe vorgesehenen Funktionszulage.
(6) In Dienstbereichen, bei denen es nach der Natur des Dienstes notwendig ist, die Beamten nach einiger Zeit zu einer anderen Dienststelle zu versetzen, tritt bei der Anwendung der Abs. 1 bis 5 an die Stelle der dauernden Betrauung einer Funktion die Übertragung einer Funktion für einen Zeitraum, der nach Bestätigung der Dienstbehörde ein Jahr übersteigen soll.