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BGBl. I Nr. 9/1999

kundgemacht 08.01.1999 RIS↗Parlament↗
9. Bundesgesetz: Besoldungs-Novelle 1999
Bundesgesetz, mit dem das Gehaltsgesetz 1956, das Vertragsbedienstetengesetz 1948, das Pensionsgesetz 1965, das Nebengebührenzulagengesetz, das Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984, das Richterdienstgesetz und das Bundestheaterpensionsgesetz geändert werden (Besoldungs-Novelle 1999)
Kundmachung BGBl. I Nr. 9/1999× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gehaltsgesetz 1956 (GehG) 59 § 0↗RIS↗
§ 30geändertAbs 1
in Kraft 01.01.1998 – 31.12.1998 · idF BGBl. I Nr. 123/1998 · danach: BGBl. I Nr. 9/1999 § 30↗RIS↗
in Kraft 01.01.1999 – 31.12.1999 · idF BGBl. I Nr. 9/1999 · danach: BGBl. I Nr. 6/2000 § 30↗RIS↗
Funktionszulage
§ 30.
(1) Dem Beamten des Allgemeinen Verwaltungsdienstes gebührt eine ruhegenußfähige Funktionszulage, wenn er dauernd mit einem Arbeitsplatz betraut ist, der nach § 137 BDG 1979 einer der nachstehend angeführten Funktionsgruppen zugeordnet ist. Die Funktionszulage beträgt für Beamte
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in der Funktionsstufe
in der in der ----------------------------------------- ------------------------------------------
Verwen- Verwendungs- Funktions- 1 2 3 4
dungs- gruppe ----------------------------------------- gruppe ------------------------------------------
gruppe Schilling
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A 1 1 548 562 1 645 686 3 071 148 3 509 597
2 2 741 810 4 386 9 870 496 10 117 16 450 861
3 2 962 3 036 5 427 11 889 19 675 563 12 186 20 167
4 3 157 6 909 12 937 20 751 236 7 082 13 260 21 270
5 7 259 12 752 22 768 440 13 071 23 337 31 019 794
6 8 747 14 737 24 951 966 15 105 25 575 33 003 828
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A 2 1 329 548 768 988 337 562 787 1 013
2 548 877 562 899 1 098 125 1 645 686
3 1 864 911 2 632 698 3 838 934 7 677 869
4 2 412 472 3 291 373 5 484 9 870 621 10 117
5 2 962 3 838 036 3 934 6 580 745 11 514 802
6 3 291 373 4 386 496 7 677 12 940 869 13 264
7 3 838 934 5 484 621 8 773 992 14 257 613
8 7 735 928 10 314 572 15 471 21 660 858 22 202
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A 3 1 329 439 548 658 337 450 562 674
2 548 713 877 562 731 899 1 098 125
3 877 899 1 316 349 2 193 248 3 838 934
4 1 206 236 1 645 686 2 741 810 4 386 496
5 1 645 686 2 193 248 3 291 4 935 373 5 058
6 2 193 248 2 741 810 3 838 934 5 484 621
7 2 741 810 3 291 373 4 605 720 6 031 182
8 3 291 373 4 386 496 5 484 621 6 580 745
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A 4 1 275 329 384 439 282 337 394 450
2 548 877 562 899 1 316 349 2 193 248
--------------------------------------------------------------------- --------------------------------------------------------------------
A 5 1 275 329 384 439 282 337 394 450
2 384 494 604 713 394 506 619 731
(2) Es gebühren:
… 11 unveränderte Absätze
1. die Funktionsstufe 1 in den Gehaltsstufen 1 bis 9,
2. die Funktionsstufe 2 in den Gehaltsstufen 10 bis 15,
3. die Funktionsstufe 3 in den Gehaltsstufen 16 bis 19 (6. Jahr),
4. die Funktionsstufe 4 ab der Gehaltsstufe 19 (7. Jahr).
(3) In den Funktionsgruppen 5 und 6 der Verwendungsgruppe A 1 und in der Funktionsgruppe 8 der Verwendungsgruppe A 2 ist für das Erreichen der Funktionsstufe 4 überdies eine vierjährige Dienstzeit auf einem Arbeitsplatz oder auf Arbeitsplätzen der betreffenden Funktionsgruppe erforderlich. In den vierjährigen Zeitraum sind auch Zeiten einzurechnen, in denen der Beamte
1. einer höheren Funktionsgruppe angehört hat oder
2. außerhalb des Allgemeinen Verwaltungsdienstes bei einer inländischen Gebietskörperschaft eine Funktion ausgeübt hat, die einer der angeführten Funktionsgruppen zugeordnet oder diesen Funktionen gleichwertig ist.
(3a) Erfüllt ein Beamter mit Anspruch auf eine Funktionszulage der Funktionsstufe 3 der Funktionsgruppe 6 der Verwendungsgruppe A 1 außerdem alle zeitlichen Voraussetzungen für den Anfall der Funktionszulage der Funktionsstufe 4 der Funktionsgruppe 5 der Verwendungsgruppe A 1, so gebührt ihm anstelle seiner Funktionszulage die betraglich höhere Funktionszulage der Funktionsstufe 4 der Funktionsgruppe 5.
(4) Durch die für die Funktionsgruppen 5 und 6 der Verwendungsgruppe A 1 und die Funktionsgruppe 8 der Verwendungsgruppe A 2 vorgesehene Funktionszulage gelten alle Mehrleistungen des Beamten in zeitlicher und mengenmäßiger Hinsicht als abgegolten. 30,89% dieser Funktionszulage gelten als Abgeltung für zeitliche Mehrleistungen.
(5) Ist ein Beamter einer niedrigeren Verwendungsgruppe dauernd mit der Ausübung einer Funktion einer höheren Verwendungsgruppe betraut, gebührt ihm die für diese Funktion in der höheren Verwendungsgruppe vorgesehene Funktionszulage anstelle der in seiner Verwendungsgruppe vorgesehenen Funktionszulage. Ist jedoch letztere höher, so gebührt sie anstelle der in der höheren Verwendungsgruppe vorgesehenen Funktionszulage.
(6) In Dienstbereichen, bei denen es nach der Natur des Dienstes notwendig ist, die Beamten nach einiger Zeit zu einer anderen Dienststelle zu versetzen, tritt bei der Anwendung der Abs. 1 bis 5 an die Stelle der dauernden Betrauung einer Funktion die Übertragung einer Funktion für einen Zeitraum, der nach Bestätigung der Dienstbehörde ein Jahr übersteigen soll.