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BGBl. I Nr. 105/2002

kundgemacht 16.07.2002 RIS↗Parlament↗
105. Bundesgesetz: Änderung des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967
Bundesgesetz, mit dem das Familienlastenausgleichsgesetz 1967 geändert wird
Kundmachung BGBl. I Nr. 105/2002× zu FLAG×

Änderungen durch diese Kundmachung

Familienlastenausgleichsgesetz 1967 (FLAG) 21 § 0↗RIS↗
§ 38jneu
in Kraft 01.07.2002 – 27.03.2024 · idF BGBl. I Nr. 105/2002 · danach: BGBl. I Nr. 14/2024 § 38j↗RIS↗

Abschnitt römisch zwei c
Familienhospizkarenz – Härteausgleich

Paragraph 38 j,

  1. Absatz eins,Der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen kann Personen, die zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Angehörigen oder der Begleitung von im gemeinsamen Haushalt lebenden, schwerst erkrankten Kindern (Wahl- oder Pflegekindern) eine Familienhospizkarenz
    1. Ziffer eins
      gemäß Paragraphen 14 a, oder 14b des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG), Bundesgesetzblatt Nr. 459 aus 1993,, gegen gänzlichen Entfall des Arbeitsentgelts oder
    2. Ziffer 2
      gemäß Paragraph 32, des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977, Bundesgesetzblatt Nr. 609, oder
    3. Ziffer 3
      nach gleichartigen bundes- oder landesgesetzlichen Regelungen gegen gänzlichen Entfall der Bezüge
    in Anspruch nehmen, in besonderen Härtefällen eine Geldzuwendung gewähren.
  2. Absatz 2,Auf die Gewährung von Geldzuwendungen nach Absatz eins, besteht kein Rechtsanspruch.
  3. Absatz 3,Der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen hat Richtlinien zu erlassen, in denen das Nähere bestimmt wird. Die Richtlinien sind im Amtsblatt zur Wiener Zeitung zu veröffentlichen.