BGBl. I Nr. 16/2008
Änderung des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, des Opferfürsorgegesetzes und des Heeresversorgungsgesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Kriegsopferversorgungsgesetz 1957, das Opferfürsorgegesetz und das Heeresversorgungsgesetz geändert werden
Änderungen durch diese Kundmachung
§ 11geändertAbs 1, Z 1 (neu); Abs 3 Schlussteil · umnummeriert: Abs 1 Z 2 bis Z 7
§ 11.
(1) Die Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte (§ 9 Abs. 2) beträgt monatlich 412,93 € (Anm. 1). Für die Beschädigten mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 30 vH 20 v.H. bis 80 vH v.H. ist die Grundrente aus den folgenden Hundertsätzen des jeweiligen Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte zu berechnen:
1. bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 v.H. aus 10 v.H.;
(2) Die Grundrente nach Abs. 1 ist vom Ersten des Monates an, der im Falle von männlichen Schwerbeschädigten auf die Vollendung des 60., im Falle von weiblichen Schwerbeschädigten auf die Vollendung des 55. Lebensjahres folgt, um 16,93 € (Anm. 1) zu erhöhen.
(3) An Stelle des im Abs. 2 angeführten Betrages gebührt Schwerbeschädigten eine Erhöhung der Grundrente vom Ersten des Monates an, der auf die Vollendung des 65., 70., 75. beziehungsweise 80. Lebensjahres folgt, in folgendem Ausmaß:
ab 1.1.2014: BGBl. II Nr. 462/2013
ab 1.1.2015: BGBl. II Nr. 330/2014
ab 1.1.2016: BGBl. II Nr. 424/2015
ab 1.1.2017: BGBl. II Nr. 386/2016
ab 1.1.2018: BGBl. II Nr. 348/2017
ab 1.1.2019: BGBl. II Nr. 38/2019
ab 1.1.2020: BGBl. II Nr. 328/2019
ab 1.1.2021: BGBl. II Nr. 67/2021
ab 1.1.2022: BGBl. II Nr. 4/2022
ab 1.1.2023: BGBl. II Nr. 419/2022
ab 1.1.2024: BGBl. II Nr. 402/2023
ab 1.1.2025: BGBl. II Nr. 364/2024
ab 1.1.2026: BGBl. II Nr. 247/2025)
Anmerkung