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BGBl. I Nr. 10/2017

kundgemacht 13.01.2017 RIS↗Parlament↗
Berufsrechts-Änderungsgesetz 2016 – BRÄG 2016
Bundesgesetz, mit dem die Rechtsanwaltsordnung, die Notariatsordnung, das Ausbildungs- und Berufsprüfungs-Anrechnungsgesetz, das Disziplinarstatut für Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter, das EIRAG, das Rechtsanwaltsprüfungsgesetz, das Rechtsanwaltstarifgesetz und das Sachverständigen- und Dolmetschergesetz geändert werden (Berufsrechts-Änderungsgesetz 2016 – BRÄG 2016)
Kundmachung BGBl. I Nr. 10/2017× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Rechtsanwaltsprüfungsgesetz (RAPG) 15 § 0↗RIS↗
§ 13geändertZ 2
in Kraft 01.01.1993 – 31.12.2016 · idF BGBl. Nr. 21/1993 · danach: BGBl. I Nr. 10/2017 § 13↗RIS↗
in Kraft 01.01.2017 – 31.03.2020 · idF BGBl. I Nr. 10/2017 · danach: BGBl. I Nr. 19/2020 § 13↗RIS↗
§ 13.
Bei der schriftlichen Prüfung hat der Prüfungswerber auszuarbeiten:
1. im Zivilrecht auf Grund einer schriftlichen Information Klage, Klagebeantwortung und Entscheidung oder Antrag, allfällige Gegenäußerung und Entscheidung im außerstreitigen Verfahren oder an Hand von Gerichtsakten eine Rechtsmittelschrift gegen eine Entscheidung erster Instanz,
2. im Im Verwaltungsrecht (mit Einschlußeinschließlich des Abgabenrechts) auf Grund eine Rechtsmittelschrift aufgrund eines Bescheides, eine Rechtsmittelschrift oder Revision gegen eine Entscheidung eines Verwaltungsgerichts, eine Beschwerde an den Verfassungs- nach Art. 144 B-VG oder an den Verwaltungsgerichtshof einen Parteiantrag nach Art. 139 Abs. 1 Z 4, Art. 139a, Art. 140 Abs. 1 Z 1 lit. d und Art. 140a B-VG.
3. im Strafrecht an Hand von Gerichtsakten eine Rechtsmittelschrift gegen eine Entscheidung erster Instanz.
Anmerkung
Zur Anrechnung der Notariats- und Richteramtsprüfung auf die Rechtsanwaltsprüfung sowie zur Ablegung der Rechtsanwaltsprüfung durch Universitätslehrer siehe das BARG, BGBl. Nr. 523/1987.
ÜR: Art. V, BGBl. Nr. 21/1993
Schlagworte
Verfassungsgerichtshof