Absatz eins,Wer als Auftraggeber, dessen Organe nicht gemäß Artikel 20, B-VG weisungsgebunden sind, seine Bekanntmachungs-, Bekanntgabe- Mitteilungs-, oder Auskunftspflichten gemäß den Paragraphen 9, Absatz 2, 35, Absatz 3, 36, Absatz 2, 37, Absatz 2, 50, 52, 56, 57, 59 bis 62, 64 bis 66, 138 Absatz 6, 178, Absatz 2, 181, Absatz 5, 183, Absatz 2, 219, 221, 225, 226, 228 bis 232, 234 bis 237, 301 Absatz 4, 360 bis 362 und 365 Absatz 4, verletzt oder als von einem Verfahren zwischen der Republik Österreich und der Kommission betroffener Auftraggeber, betroffene vergebende Stelle oder betroffener Unternehmer der Vorlagepflicht gemäß Paragraph 358, nicht unverzüglich nachkommt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 50 000 Euro zu bestrafen.
BGBl. I Nr. 65/2018
Vergaberechtsreformgesetz 2018
Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über die Vergabe von Aufträgen (Bundesvergabegesetz 2018) und ein Bundesgesetz über die Vergabe von Konzessionsverträgen (Bundesvergabegesetz Konzessionen 2018 – BVergGKonz 2018) erlassen werden sowie das Bundesvergabegesetz Verteidigung und Sicherheit 2012 geändert wird (Vergaberechtsreformgesetz 2018)
Änderungen durch diese Kundmachung
§ 375neu
6. Teil
Straf-, Schluss- und Übergangsbestimmungen
Strafbestimmungen
Paragraph 375,
- Absatz 2,Wer als Auftraggeber seiner Verpflichtung zur Kündigung und Beendigung eines Vertrages nicht unverzüglich nachkommt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist
- Ziffer einsim Falle des Paragraph 366, Ziffer eins, mit einer Geldstrafe bis zu 50 000 Euro und
- Ziffer 2im Falle des Paragraph 366, Ziffer 2, mit einer Geldstrafe bis zu 30% der Auftragssumme
zu bestrafen. - Absatz 3,Verwaltungsstrafen gemäß Absatz eins und 2 sind von der Bezirksverwaltungsbehörde, im Gebiet einer Gemeinde, für das die Landespolizeidirektion zugleich Sicherheitsbehörde erster Instanz ist, von der Landespolizeidirektion, zu verhängen.