BGBl. I Nr. 86/2026
Änderung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 und des Verwaltungsstrafgesetzes 1991
Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 und das Verwaltungsstrafgesetz 1991 geändert werden
Die Novelle schafft im allgemeinen Verwaltungsverfahren Grundlagen für Anbringen und Rechtsbelehrungen über automatisierte Dialogsysteme (Chatbots), für vollständig automatisierte schriftliche Erledigungen und für Bescheide ohne Ermittlungsverfahren in antragslos eingeleiteten Verfahren. Im Verwaltungsstrafverfahren entfällt bei Anonym- und Organstrafverfügungen der beigelegte Zahlschein, gezahlt wird per Überweisung mit Zahlungsdaten als Text und QR-Code.
Gezeigt: 1 von 2 Gesetzen · alle anzeigen
- VStG: Änderungen ansehen · Gesetz ansehen
- Strafverfügungen und Anonymverfügungen können vollständig automatisiert erlassen werden; Anonym- und Organstrafverfügungen enthalten statt eines Zahlscheins die Zahlungsdaten als Text und QR-Code, gezahlt wird per Überweisung, und eine verspätete Zahlung kann die weitere Verfolgung noch abwenden.
- In Kraft ab 17.10.2026.
Grundlage: Vergleich vorher/nachher, Regierungsvorlage 539 BlgNR XXVIII. GP, Ausschussbericht 611 BlgNR XXVIII. GP, Ausschussbericht 11869 BlgBR
KI-Zusammenfassung, Beleg ist der Vergleich darunter. Keine Rechtsberatung.
Änderungen durch diese Kundmachung
Verwaltungsstrafgesetz 1991 (VStG)
7
§ 24geändert
lädt …
§ 47geändert
lädt …
§ 48geändert
lädt …
§ 49ageändert
lädt …
§ 50geändert
lädt …
§ 54bgeändert
lädt …
§ 69geändert
lädt …