Änderungen zwischen den Fassungen
§ 1geändert
§ 2geändert
§ 3geändert
§ 4geändert
§ 5geändert
§ 6geändert
1. bei einem Restzuckergehalt bis 10 g/l um höchstens 0,5 g/l,
2. bei einem Restzuckergehalt ab 10 g/l um höchstens 5% von der angegebenen Bezeichnung abweichen.
Anl. 1geändertText · 1. RELATIVE DICHTE: Überschrift, Text · Überschrift, Z 1, Z 2 · 2. ALKOHOL: Überschrift · 3. GESAMT-TROCKENEXTRAKT: Überschrift · 4. ZUCKERFREIER EXTRAKT: Überschrift · 5. EXTRAKTREST: Überschrift, Text · 6. REDUZIERENDER ZUCKER: Überschrift, Text · 7. SACCHAROSE (Zucker): Überschrift · Z 3 · 8. OPTISCHES DREHVERMÖGEN: Überschrift · 9. TITRIERBARE SÄURE: Überschrift, Text · 10. FLÜCHTIGE SÄURE: Überschrift, Text · 11. NICHT FLÜCHTIGE SÄURE: Überschrift, Text · 12. WEINSÄURE: Überschrift · 13. FREIE SCHWEFLIGE SÄURE: Überschrift · 14. GESAMTE SCHWEFLIGE SÄURE: Überschrift · 15. ASCORBINSÄURE: Überschrift · 16. ASCHE: Überschrift, Text · 17. GESAMT-PHOSPHOR: Überschrift · 18. SULFATE: Überschrift, Text · 20. KUPFER: Überschrift · 21. URSPRÜNGLICHES MOSTGEWICHT: Überschrift · 22. HYDROXYMETHYLFURFURAL: Überschrift · 23. KÜNSTLICHER FREMDFARBSTOFF: Überschrift · 24. MALVIDINDIGLUCOSID: Überschrift · 25. SORBINSÄURE (Konservierungsmittel): Überschrift · 26. DIETHYLENGLYKOL (Verfälschungsmitte…: Überschrift
Anhang
1. RELATIVE DICHTE:
Definition:
Die relative Dichte ist die Beziehung der Volumenmasse von Wein (oder von Most) bei 20 Grad C ºC zur Volumenmasse von Wasser bei derselben Temperatur, ausgedrückt als Dezimalzahl mit 4 Dezimalstellen. Ihr Symbol ist
oder einfach d, wenn keine Verwechslung möglich ist.
oder einfach d, wenn keine Verwechslung möglich ist.1. Pyknometrie
2. Dichtemessung nach dem Biegeschwingerprinzip
2. ALKOHOL:
Methoden:
… 4 unveränderte Absätze
1. Pyknometrie
2. Dichtemessung nach dem Biegeschwingerprinzip
3. GESAMT-TROCKENEXTRAKT:
1. Extrakt-Berechnung nach Tabarie Tabarié (bei Weinen über 50 g/l Gesamt-Trockenextrakt)
2. Gravimetrie (bei Weinen bis 50 g/l Gesamt-Trockenextrakt)
4. ZUCKERFREIER EXTRAKT:
5. EXTRAKTREST:
Der Extraktrest ist der „zuckerfreie Extrakt'' Extrakt“ abzüglich der als Weinsäure berechneten „nicht flüchtigen Säure'' Säure“. Er wird in Gramm pro Liter auf 10–1 g genau angegeben.
6. REDUZIERENDER ZUCKER:
Der reduzierende Zucker ist die Summe der Substanzen, die vermöge ihrer Reduktionswirkung auf eine alkalische Kupferlösung bestimmt werden. Der Zuckergehalt wird als Invertzucker in Gramm pro Liter auf 10–1 g genau angegeben.
1. Gravimetrische Methode
… 7 unveränderte Absätze
2. Jodometrische Methode (bei Weinen bis 25 g/l reduzierendem Zucker)
7. SACCHAROSE (Zucker):
Methoden:
1. Quantitative gravimetrische Methode
2. Dünnschichtchromatographisches Nachweisverfahren
3. Farbtest
8. OPTISCHES DREHVERMÖGEN:
9. TITRIERBARE SÄURE:
Die titrierbare Säure ist die Summe aller Säuren, die bei der Titration des entkarbonatisierten Weines (Mostes) mit Lauge auf pH 7 pH7 erfaßt werden. Sie wird in Gramm Weinsäure (bei Kern- und Steinobstweinen als Äpfelsäure, bei Beerenobstweinen als Citronensäure) pro Liter auf 10–1 g genau angegeben.
1. Potentiometrie
2. Acidimetrie
10. FLÜCHTIGE SÄURE:
Die flüchtige Säure besteht aus den mit Wasserdampf aus dem Wein (Most) abdestillierten organischen Säuren, wie hauptsächlich Essigsäure und ihren Homologen. Sie wird in Gramm Essigsäure pro Liter auf 10–1 g genau angegeben.
11. NICHT FLÜCHTIGE SÄURE:
Die nicht flüchtige Säure wird aus der Differenz titrierbare Säure abzüglich flüchtige Säure berechnet. Hiefür ist der als Essigsäure ermittelte Wert der flüchtigen Säure durch Multiplikation mit 1,25 auf Weinsäure umzurechnen. Die nicht flüchtige Säure wird in Gramm Weinsäure pro Liter auf 10–1 g genau angegeben.
12. WEINSÄURE:
Methode:
13. FREIE SCHWEFLIGE SÄURE:
1. Acidimetrische Methode
2. Jodometrische Methode
14. GESAMTE SCHWEFLIGE SÄURE:
15. ASCORBINSÄURE:
… 7 unveränderte Absätze
Methode:
1. Jodometrie
2. Enzymatische Methode
3. Hochdruckflüssigkeitschromatographische Methode
16. ASCHE:
Als Asche wird die Gesamtheit der nach der vollständigen Verbrennung des Eindampfrückstandes des Weines zurückbleibenden Mineralstoffe bezeichnet, in der die Gesamtmenge der Kationen (außer Ammonium) in Form von Carbonaten oder anderen wasserfreien Mineralsalzen enthalten ist. Der Aschegehalt wird in Gramm pro Liter auf 10–2 g genau angegeben.
25 ºC bis zur vollständigen Verbrennung des Kohlenstoffes geglüht.17. GESAMT-PHOSPHOR:
18. SULFATE:
Die im Wein enthaltene Sulfatmenge wird in Gramm Kaliumsulfat pro Liter auf 10–2 g genau angegeben.
1. Gravimetrische Bestimmung über Bariumsulfatfällung
… 8 unveränderte Absätze
2. Grenzwerttest
19. CALCIUM:
Methode:
20. KUPFER:
Methode:
21. URSPRÜNGLICHES MOSTGEWICHT:
Methode:
22. HYDROXYMETHYLFURFURAL:
… 10 unveränderte Absätze
Methode:
23. KÜNSTLICHER FREMDFARBSTOFF:
Methode:
24. MALVIDINDIGLUCOSID:
25. SORBINSÄURE (Konservierungsmittel):
… 7 unveränderte Absätze
Methoden:
1. Hochdruckflüssigkeitschromatographische (HPLC-)Bestimmung
2. Spektralphotometrische Bestimmung
26. DIETHYLENGLYKOL (Verfälschungsmittel):
Methode:
) Kreisgraden (°) auf 10–1 Grad genau angegeben.