Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil, welches auch unbekämpft gebliebene Schuldsprüche betreffend Samad A***** und rechtskräftige Teilfreisprüche aller drei Angeklagten enthält, wurden Samad A***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3 und 15 StGB (I), des Verbrechens der versuchten Brandstiftung als Beteiligter nach §§ 12 dritter Fall, 15, 169 Abs 2 StGB (II) und des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB (III), Mag. Asghar At***** des Vergehens des versuchten schweren Betruges als Beteiligter nach §§ 12 zweiter Fall, 15, 146, 147 Abs 2 StGB (I) sowie des Verbrechens der versuchten Brandstiftung als Beteiligter nach §§ 12 zweiter Fall, 15, 169 Abs 2 StGB (II) und Fariborz R***** des Vergehens des versuchten schweren Betruges als Beteiligter nach §§ 12 dritter Fall, 15, 146, 147 Abs 2 StGB (I), des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB (II) sowie des Verbrechens der versuchten Brandstiftung nach §§ 15, 169 Abs 2 StGB (III) schuldig erkannt. Danach haben Samad A***** in Wien und an anderen OrtenMit dem angefochtenen Urteil, welches auch unbekämpft gebliebene Schuldsprüche betreffend Samad A***** und rechtskräftige Teilfreisprüche aller drei Angeklagten enthält, wurden Samad A***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3 und 15 StGB (römisch eins), des Verbrechens der versuchten Brandstiftung als Beteiligter nach Paragraphen 12, dritter Fall, 15, 169 Absatz 2, StGB (römisch zwei) und des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB (römisch drei), Mag. Asghar At***** des Vergehens des versuchten schweren Betruges als Beteiligter nach Paragraphen 12, zweiter Fall, 15, 146, 147 Absatz 2, StGB (römisch eins) sowie des Verbrechens der versuchten Brandstiftung als Beteiligter nach Paragraphen 12, zweiter Fall, 15, 169 Absatz 2, StGB (römisch zwei) und Fariborz R***** des Vergehens des versuchten schweren Betruges als Beteiligter nach Paragraphen 12, dritter Fall, 15, 146, 147 Absatz 2, StGB (römisch eins), des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB (römisch zwei) sowie des Verbrechens der versuchten Brandstiftung nach Paragraphen 15, 169, Absatz 2, StGB (römisch drei) schuldig erkannt. Danach haben Samad A***** in Wien und an anderen Orten
I. mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Verfügungsberechtigten von Versicherungsgesellschaften durch Täuschung über Tatsachen, nämlich über das Vorliegen eines Versicherungsfalles, zu Handlungen, wodurch diese Unternehmen in einem insgesamt 50.000 Euro übersteigenden Betrag geschädigt wurden bzw geschädigt werden sollten,römisch eins. mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Verfügungsberechtigten von Versicherungsgesellschaften durch Täuschung über Tatsachen, nämlich über das Vorliegen eines Versicherungsfalles, zu Handlungen, wodurch diese Unternehmen in einem insgesamt 50.000 Euro übersteigenden Betrag geschädigt wurden bzw geschädigt werden sollten,
1) zu verleiten versucht, indem er am 31. März 2005 von Verfügungsberechtigten der D***** AG über Aufforderung der von Samad A***** beauftragten Rechtsanwältin eine Akontozahlung in Höhe von 50.000 Euro für den Brandschaden an seinem Haus in Gablitz verlangte, wobei er es unterließ, die Versicherung darüber aufzuklären, dass der Brand in diesem Haus über seine Veranlassung gelegt wurde;
2) verleitet, und zwar:
b) zu einem Zeitpunkt nach dem 1. März 2005 Verfügungsberechtigte der U***** AG durch die Meldung eines Versicherungsschadens, dass anlässlich eines Einbruches in seinem Lokal „P*****" in Wien am 1. März 2005 zumindest 3.500 Euro Bargeld gestohlen worden sei, wobei tatsächlich kein Bargeld fehlte und die Versicherung einen Schaden von zumindest 3.500 Euro erlitt;
c) zu nicht mehr näher festzustellenden Zeitpunkten Verfügungsberechtigte der U***** AG dadurch, dass er sich als sein Bruder Akbar A***** ausgab und unter diesem Namen Behandlungen in verschiedenen Wiener Krankenhäusern vom 8. bis 15. März 2002 und vom
20. bis 28. Mai 2002, vom 7. bis 23. Juni 2002 in Anspruch nahm, wodurch es zur Auszahlung von insgesamt 20.548,97 Euro kam;
II. zu einem nicht näher feststellbaren Zeitpunkt im Jahr 2005 durch Bestärken des Fariborz R***** bzw durch Nachgeben auf das Drängen des Fariborz R*****, sein Haus in Gablitz anzuzünden, dazu beigetragen, dass Fariborz R***** in der Nacht auf den 27. März 2005 in diesem Haus mit dessen Einwilligung durch Öffnen einer Gasleitung, Entleeren von Benzin und anschließendem Entzünden eine Feuersbrust verursachte und dadurch eine konkrete Gefahr für Leib oder Leben von Christopher P*****, Thomas H*****, Stefan K*****, Florian Pr*****, Johannes B*****, Benni S*****, Stefan Re***** und für das Eigentum zumindest von Roman und Rudolfine Ki*****, Angelika L***** und Rainer L***** sowie des Georg Ra***** herbeizuführen versuchte;römisch zwei. zu einem nicht näher feststellbaren Zeitpunkt im Jahr 2005 durch Bestärken des Fariborz R***** bzw durch Nachgeben auf das Drängen des Fariborz R*****, sein Haus in Gablitz anzuzünden, dazu beigetragen, dass Fariborz R***** in der Nacht auf den 27. März 2005 in diesem Haus mit dessen Einwilligung durch Öffnen einer Gasleitung, Entleeren von Benzin und anschließendem Entzünden eine Feuersbrust verursachte und dadurch eine konkrete Gefahr für Leib oder Leben von Christopher P*****, Thomas H*****, Stefan K*****, Florian Pr*****, Johannes B*****, Benni S*****, Stefan Re***** und für das Eigentum zumindest von Roman und Rudolfine Ki*****, Angelika L***** und Rainer L***** sowie des Georg Ra***** herbeizuführen versuchte;
III. am 23. November 2004 in Wien im bewusstem und gewollten Zusammenwirken mit Fariborz R***** den durch Auswechseln des Lichtbildes verfälschten, auf Naser Ay***** ausgestellten griechischen Reisepass, somit eine verfälschte ausländische öffentliche Urkunde, welche als Reisedokument einer inländischen öffentlichen Urkunde gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich seiner Identität, gebraucht, und zwar zur Ausstellung einer Vollmacht des Samad A***** für Fariborz R***** durch den öffentlichen Notar Dr. Karl H*****;römisch drei. am 23. November 2004 in Wien im bewusstem und gewollten Zusammenwirken mit Fariborz R***** den durch Auswechseln des Lichtbildes verfälschten, auf Naser Ay***** ausgestellten griechischen Reisepass, somit eine verfälschte ausländische öffentliche Urkunde, welche als Reisedokument einer inländischen öffentlichen Urkunde gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich seiner Identität, gebraucht, und zwar zur Ausstellung einer Vollmacht des Samad A***** für Fariborz R***** durch den öffentlichen Notar Dr. Karl H*****;
Mag. Asghar At***** in Wien und anderen Orten
I. zu einem nicht mehr festzustellenden Zeitpunkt im Jahr 2005 Samad A***** durch die Aufforderung, das Haus des Samad A***** in Gablitz durch ihn oder Dritte anzünden zu lassen und anschließend gegenüber der Versicherung die Versicherungssumme zu beanspruchen, dazu bestimmt, mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, von Verfügungsberechtigten der D***** AG am 31. März 2005 über Aufforderung der von Samad A***** beauftragten Rechtsanwältin eine Akontozahlung in Höhe von 50.000 Euro für den Brandschaden zu verlangen, wobei Samad A***** es unterlassen sollte, die Versicherung darüber aufzuklären, dass das Schadensfeuer über seine Veranlassung gelegt wurde, somit durch Täuschung über Tatsachen zur Auszahlung von 50.000 Euro zu verleiten versucht;römisch eins. zu einem nicht mehr festzustellenden Zeitpunkt im Jahr 2005 Samad A***** durch die Aufforderung, das Haus des Samad A***** in Gablitz durch ihn oder Dritte anzünden zu lassen und anschließend gegenüber der Versicherung die Versicherungssumme zu beanspruchen, dazu bestimmt, mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, von Verfügungsberechtigten der D***** AG am 31. März 2005 über Aufforderung der von Samad A***** beauftragten Rechtsanwältin eine Akontozahlung in Höhe von 50.000 Euro für den Brandschaden zu verlangen, wobei Samad A***** es unterlassen sollte, die Versicherung darüber aufzuklären, dass das Schadensfeuer über seine Veranlassung gelegt wurde, somit durch Täuschung über Tatsachen zur Auszahlung von 50.000 Euro zu verleiten versucht;
II. zu einem nicht mehr feststellbaren Zeitpunkt vor dem 26. März 2005 Fariborz R***** durch die Aufforderung, er solle das Haus des Samad A***** in Gablitz durch Öffnen einer Gasleitung sowie durch das Entleeren von KFZ-Benzin anzünden, dazu bestimmt, eine Feuersbrunst zu verursachen, wobei es beim Versuch blieb, weil dadurch lediglich eine abstrakte Gefahr für Leib oder Leben Dritter, und zwar von Christopher P*****, Thomas H*****, Stefan K*****, Florian Pr*****, Johannes B*****, Benni S*****, Stefan Re***** und für das Eigentum zumindest von Roman und Rudolfine Ki*****, Angelika L***** und Rainer L***** sowie Georg Ra*****, somit in großem Ausmaß, herbeigeführt wurde;römisch zwei. zu einem nicht mehr feststellbaren Zeitpunkt vor dem 26. März 2005 Fariborz R***** durch die Aufforderung, er solle das Haus des Samad A***** in Gablitz durch Öffnen einer Gasleitung sowie durch das Entleeren von KFZ-Benzin anzünden, dazu bestimmt, eine Feuersbrunst zu verursachen, wobei es beim Versuch blieb, weil dadurch lediglich eine abstrakte Gefahr für Leib oder Leben Dritter, und zwar von Christopher P*****, Thomas H*****, Stefan K*****, Florian Pr*****, Johannes B*****, Benni S*****, Stefan Re***** und für das Eigentum zumindest von Roman und Rudolfine Ki*****, Angelika L***** und Rainer L***** sowie Georg Ra*****, somit in großem Ausmaß, herbeigeführt wurde;
Fariborz R***** in Gablitz und anderen Orten
I. indem er in der Nacht zum 27. März 2005 eine Feuersbrunst im Haus des Samad A***** verursachte, wodurch das Gebäude niederbrannte, zu der von Samad A***** versuchten Betrugshandlung beigetragen, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern und von Verfügungsberechtigten der D***** AG am 31. März 2005 über Aufforderung der von Samad A***** beauftragten Rechtsanwältin, eine Akontozahlung in Höhe von 50.000 Euro für den Brandschaden am Haus des Samad A***** in Gablitz zu verlangen, wobei es Samad A***** unterließ, die Versicherung darüber aufzuklären, dass der Brand in seinem Haus über seine Veranlassung gelegt wurde;römisch eins. indem er in der Nacht zum 27. März 2005 eine Feuersbrunst im Haus des Samad A***** verursachte, wodurch das Gebäude niederbrannte, zu der von Samad A***** versuchten Betrugshandlung beigetragen, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern und von Verfügungsberechtigten der D***** AG am 31. März 2005 über Aufforderung der von Samad A***** beauftragten Rechtsanwältin, eine Akontozahlung in Höhe von 50.000 Euro für den Brandschaden am Haus des Samad A***** in Gablitz zu verlangen, wobei es Samad A***** unterließ, die Versicherung darüber aufzuklären, dass der Brand in seinem Haus über seine Veranlassung gelegt wurde;
II. am 23. November 2004 in Wien im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Samad A***** den durch Auswechseln des Lichtbildes verfälschten auf Naser Ay***** ausgestellten griechischen Reisepass, somit eine verfälschte ausländische öffentliche Urkunde, welche als Reisedokument einer inländischen öffentlichen Urkunde gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr gebraucht, nämlich zur Ausstellung einer Vollmacht des Samad A***** für ihn durch den öffentlichen Notar Dr. Karl H*****;römisch zwei. am 23. November 2004 in Wien im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Samad A***** den durch Auswechseln des Lichtbildes verfälschten auf Naser Ay***** ausgestellten griechischen Reisepass, somit eine verfälschte ausländische öffentliche Urkunde, welche als Reisedokument einer inländischen öffentlichen Urkunde gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr gebraucht, nämlich zur Ausstellung einer Vollmacht des Samad A***** für ihn durch den öffentlichen Notar Dr. Karl H*****;
III. in der Zeit von 26. bis 27. März 2005 in Gablitz durch das Öffnen einer Gasleitung, Entleeren von Benzin und anschließendes Entzünden eine Feuersbrunst im Haus des Samad A***** mit dessen Einwilligung verursacht und versucht, dadurch eine konkrete Gefahr für Leib oder Leben des Christopher P*****, des Thomas H*****, des Stefan K*****, des Florian Pr*****, des Johannes B*****, des Benni S*****, des Stefan Re***** und für das Eigentum zumindest von Roman und Rudolfine Ki*****, Angelika L***** und Rainer L***** sowie Georg Ra***** herbeizuführen.römisch drei. in der Zeit von 26. bis 27. März 2005 in Gablitz durch das Öffnen einer Gasleitung, Entleeren von Benzin und anschließendes Entzünden eine Feuersbrunst im Haus des Samad A***** mit dessen Einwilligung verursacht und versucht, dadurch eine konkrete Gefahr für Leib oder Leben des Christopher P*****, des Thomas H*****, des Stefan K*****, des Florian Pr*****, des Johannes B*****, des Benni S*****, des Stefan Re***** und für das Eigentum zumindest von Roman und Rudolfine Ki*****, Angelika L***** und Rainer L***** sowie Georg Ra***** herbeizuführen.