Das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 15. Jänner 1985, GZ 9 c E Vr 11.621/84-12, verletzt das GesetzDas Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 15. Jänner 1985, GZ 9 c E römisch fünf r 11.621/84-12, verletzt das Gesetz
1. in der Unterstellung der den Angeklagten Manfred M*** und Peter W*** zur Last liegenden Diebstahlstat(en) auch unter die Qualifikationsnorm des § 129 Z 2 StGB in eben dieser Bestimmung,1. in der Unterstellung der den Angeklagten Manfred M*** und Peter W*** zur Last liegenden Diebstahlstat(en) auch unter die Qualifikationsnorm des Paragraph 129, Ziffer 2, StGB in eben dieser Bestimmung,
2. überdies in dem den Angeklagten Manfred M*** betreffenden Strafausspruch in der Bestimmung des § 11 JGG.2. überdies in dem den Angeklagten Manfred M*** betreffenden Strafausspruch in der Bestimmung des Paragraph 11, JGG.
Dieses Urteil, das im übrigen unberührt bleibt, wird in Ansehung beider genannten Angeklagten in der rechtlichen Beurteilung des Diebstahls (auch) nach § 129 Z 2 StGB und in den sie betreffenden Strafaussprüchen aufgehoben; ferner werden in Ansehung des Angeklagten Manfred M*** auch alle auf dem Strafausspruch beruhenden, im Widerrufs- und Strafvollstreckungsverfahren ergangenen Beschlüsse und Verfügungen, insbesondere die Beschlüsse des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 28.Jänner 1986, ON 31, und des Oberlandesgerichtes Wien vom 11.März 1986, AZ 23 Bs 101/86 (= ON 34) aufgehoben.Dieses Urteil, das im übrigen unberührt bleibt, wird in Ansehung beider genannten Angeklagten in der rechtlichen Beurteilung des Diebstahls (auch) nach Paragraph 129, Ziffer 2, StGB und in den sie betreffenden Strafaussprüchen aufgehoben; ferner werden in Ansehung des Angeklagten Manfred M*** auch alle auf dem Strafausspruch beruhenden, im Widerrufs- und Strafvollstreckungsverfahren ergangenen Beschlüsse und Verfügungen, insbesondere die Beschlüsse des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 28.Jänner 1986, ON 31, und des Oberlandesgerichtes Wien vom 11.März 1986, AZ 23 Bs 101/86 (= ON 34) aufgehoben.
Gemäß § 292 StPO wird im Umfang der Urteilsaufhebung in der Sache selbst erkannt:Gemäß Paragraph 292, StPO wird im Umfang der Urteilsaufhebung in der Sache selbst erkannt:
Manfred M*** und Peter W*** werden für die ihnen nach dem unberührt gebliebenen Teil des Urteils zur Last liegenden strafbaren Handlungen, nämlich bei Manfred M*** das Verbrechen des teils versuchten, teils vollendeten Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs. 1 und Abs. 2 Z 1, 129 Z 1 sowie § 15 StGB und bei Peter W*** das Verbrechen des versuchten Diebstahls durch Einbruch nach §§ 15, 127 Abs. 1 und Abs. 2 Z 1, 129 Z 1 StGB, gemäß § 129 StGB, Manfred M*** unter Anwendung des § 11 JGG, zu Freiheitsstrafen verurteilt, und zwar Manfred M*** zu 4 (vier) Monaten und Peter W*** zu 6 (sechs) Monaten.Manfred M*** und Peter W*** werden für die ihnen nach dem unberührt gebliebenen Teil des Urteils zur Last liegenden strafbaren Handlungen, nämlich bei Manfred M*** das Verbrechen des teils versuchten, teils vollendeten Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, 129, Ziffer eins, sowie Paragraph 15, StGB und bei Peter W*** das Verbrechen des versuchten Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 15, 127, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, 129, Ziffer eins, StGB, gemäß Paragraph 129, StGB, Manfred M*** unter Anwendung des Paragraph 11, JGG, zu Freiheitsstrafen verurteilt, und zwar Manfred M*** zu 4 (vier) Monaten und Peter W*** zu 6 (sechs) Monaten.
Gemäß § 43 Abs. 1 StGB werden diese Strafen unter Bestimmung einer Probezeit von je drei Jahren bedingt nachgesehen. Die Probezeit hat bei beiden Angeklagten am 16.Jänner 1985 zu laufen begonnen.Gemäß Paragraph 43, Absatz eins, StGB werden diese Strafen unter Bestimmung einer Probezeit von je drei Jahren bedingt nachgesehen. Die Probezeit hat bei beiden Angeklagten am 16.Jänner 1985 zu laufen begonnen.