Gründe:
Mit dem Urteil des Einzelrichters des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 29.August 1990, GZ 9 d E Vr 6896/90-6, wurde der Antragsgegnerin Oscar B***** GesmbH & Co KG aufgetragen, eine vom Antragsteller Dr. Norbert G***** verlangte Entgegnung zu veröffentlichen und demzufolge gemäß § 19 Abs. 1 MedienG auch die Kostenersatzpflicht der Antragsgegnerin ausgesprochen.Mit dem Urteil des Einzelrichters des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 29.August 1990, GZ 9 d E römisch fünf r 6896/90-6, wurde der Antragsgegnerin Oscar B***** GesmbH & Co KG aufgetragen, eine vom Antragsteller Dr. Norbert G***** verlangte Entgegnung zu veröffentlichen und demzufolge gemäß Paragraph 19, Absatz eins, MedienG auch die Kostenersatzpflicht der Antragsgegnerin ausgesprochen.
Der gegen dieses Urteil gerichteten Berufung der Antragsgegnerin gab das Oberlandesgericht Wien mit Urteil vom 18.März 1991, AZ 21 Bs 9/91 (ON 12 des Vr-Aktes), nicht Folge; zugleich erkannte das Berufungsgericht, daß der Antragsgegnerin gemäß § 390 a Abs. 1 StPO auch die Kosten des Rechtsmittelsverfahrens zur Last fallen.Der gegen dieses Urteil gerichteten Berufung der Antragsgegnerin gab das Oberlandesgericht Wien mit Urteil vom 18.März 1991, AZ 21 Bs 9/91 (ON 12 des Vr-Aktes), nicht Folge; zugleich erkannte das Berufungsgericht, daß der Antragsgegnerin gemäß Paragraph 390, a Absatz eins, StPO auch die Kosten des Rechtsmittelsverfahrens zur Last fallen.
Das Landesgericht für Strafsachen Wien bestimmte hierauf mit Beschluß vom 8.Juli 1991 (ON 16 des Vr-Aktes) die Kosten des Antragstellers auf Grund des § 5 Z 24 lit. b iVm § 9 Abs. 1 Z 2 und § 10 der Autonomen Honorar-RichtlinienDas Landesgericht für Strafsachen Wien bestimmte hierauf mit Beschluß vom 8.Juli 1991 (ON 16 des Vr-Aktes) die Kosten des Antragstellers auf Grund des Paragraph 5, Ziffer 24, Litera b, in Verbindung mit Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 2 und Paragraph 10, der Autonomen Honorar-Richtlinien
(AHR) - antragskonform - mit 44.357,40 S. Der dagegen erhobenen Beschwerde der Antragsgegnerin, welche die Anwendung des Rechtsanwaltstarifgesetzes (RATG) und des Rechtsanwaltstarifs reklamiert, wurde vom Oberlandesgericht Wien mit Beschluß vom 12. August 1991, AZ 21 Bs 275/91 (= ON 19 des Vr-Aktes) nicht Folge gegeben.
Der Kostenbestimmungsbeschluß des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 8.Juli 1991 (ON 16) und die Beschwerdeentscheidung des Oberlandesgerichtes Wien vom 12.August 1991 (ON 19) stehen mit dem Gesetz nicht im Einklang: