Entscheidung 1 Ob 7/98f
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
28.04.1998
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Schlosser als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker, Dr.Rohrer und Dr.Zechner als weitere Richter in der Pflegschaftssache der mj. Karin L*****, in Obsorge der Mutter Hildegard L*****, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Vaters Alfred L*****, gegen den Beschluß des Landesgerichtes Wels als Rekursgericht vom 15.Oktober 1997, GZ 21 R 390/97w-134, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs des Vaters wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 528a und § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs des Vaters wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 528 a und Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Begründung:
Rechtliche Beurteilung
Der Oberste Gerichtshof hat bereits in seinem Aufhebungsbeschluß 1 Ob 11/97t (ON 124) unter Zitierung von Vorjudikatur (10 ObS 78/88; 7 Ob 564/95) dargelegt, daß Sachbezüge grundsätzlich in die Unterhaltsbemessungsgrundlage einzubeziehen sind. Der dem Revisionsrekurswerber als Angestelltem eines Energieversorgungsunternehmens zugutekommende verbilligte Strombezug stellt daher im Umfang der in der Gehaltsauskunft ausgewiesenen Ersparnis (zu versteuerndes) Einkommen dar.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:0010OB00007.98F.0428.000
Zuletzt aktualisiert am
08.06.2012
Dokumentnummer
JJT_19980428_OGH0002_0010OB00007_98F0000_000