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Entscheidung 5 Ob 116/11m×

Entscheidung 5 Ob 116/11m

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob116/11m

Entscheidungsdatum

07.11.2011

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Danzl als Vorsitzenden und die Hofrätinnen Dr. Hurch und Dr. Lovrek sowie die Hofräte Dr. Höllwerth und Mag. Wurzer als weitere Richter in der Grundbuchsache des Antragstellers Otto T*****, vertreten durch Piccolruaz & Müller Anwaltspartnerschaft in Bludenz, wegen Einverleibung der Herrenlosigkeit ob der EZ 974 GB *****, infolge des Revisionsrekurses der „Stadt B*****, vertreten durch den Bürgermeister Josef K*****, dieser vertreten durch Dr. Hans Widerin und Mag. Bernd Widerin, Rechtsanwälte in Bludenz, gegen den Beschluss des Landesgerichts Feldkirch als Rekursgericht vom 12. April 2011, AZ 2 R 103/11d, mit dem der Rekurs der „Stadt B*****“ gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Bludenz vom 1. März 2011, TZ 603/11-2, zurückgewiesen wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der rechtsmittelwerbenden Partei wird aufgetragen, binnen 14 Tagen ihre Parteibezeichnung richtigzustellen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die Entscheidung beruht auf Paragraph 10, Absatz 4, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 75, Absatz 2, GBG).

Im Bewilligungsbeschluss des Erstgerichts ist in der Zustellverfügung (ua) das „Amt der Stadt B*****“ als Zustellempfänger angeführt. Im Rekurs und im Revisionsrekurs wird als rechtsmittelwerbende Partei jeweils die „Stadt B*****, vertreten durch den Bürgermeister Josef K*****“ bezeichnet.

Weder das „Amt der Stadt B*****“ noch die „Stadt B*****“ kommen (im gegebenen Zusammenhang) als (parteifähige) Rechtsmittelwerber in Frage. Nach dem in Rekurs und Revisionsrekurs bezogenen Paragraph 51, Absatz eins, Litera c, Vbg StraßenG ([Vorarlberger] Gesetz über den Bau und die Erhaltung öffentlicher Straßen sowie über die Wegefreiheit, LGBl 1969/8 idgF) kommen hiefür nur der Bürgermeister (der Stadt B*****) und (allenfalls) die Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft B*****) in Frage. Dies ist von der rechtsmittelwerbenden Partei klarzustellen.

Textnummer

E99459

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:0050OB00116.11M.1107.000

Im RIS seit

11.01.2012

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2012

Dokumentnummer

JJT_20111107_OGH0002_0050OB00116_11M0000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung