Rechtssatz RS0006663
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0006663
Entscheidungsdatum
23.01.2017
Rechtssatz
Der Agrarbehörde kommt auf Grund der ihr nach dem Tir FLG 1978 zustehenden behördlichen Aufgaben die nach den Bestimmungen des Verfahrens außer Streitsachen zu beurteilende Befugnis zur Erhebung eines Rechtsmittels gegen Grundbuchsbeschlüsse dann zu, wenn es auf die Einhaltung des § 38 Abs 6 Tir FLG 1978 abzielt.Der Agrarbehörde kommt auf Grund der ihr nach dem Tir FLG 1978 zustehenden behördlichen Aufgaben die nach den Bestimmungen des Verfahrens außer Streitsachen zu beurteilende Befugnis zur Erhebung eines Rechtsmittels gegen Grundbuchsbeschlüsse dann zu, wenn es auf die Einhaltung des Paragraph 38, Absatz 6, Tir FLG 1978 abzielt.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 9/81
Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 9/81
NZ 1981,175 = SZ 54/135 = EvBl 1982/6 S 16
- 5 Ob 25/82
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 25/82
- 5 Ob 15/85
Entscheidungstext OGH 05.03.1985 5 Ob 15/85
Beisatz: Es macht dabei keinen Unterschied, ob sich das Rechtsmittelverfahren nach den §§ 122 ff GBG oder nach den §§ 9 ff AußStrG richtet. An dieser Rechtslage hat die seither zum Tir FLG 1978 beschlossene Novelle vom 16. 12. 1983, LGBl 1984/18, die gemäß deren Art II Abs 1 mit Ablauf des 7. 3. 1984 in Kraft getreten ist, nicht geändert. (T1) = NZ 1986,43
- 5 Ob 25/02s
Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 25/02s
Vgl auch; Beisatz: Eine Rechtsmittellegitimation der Agrarbehörde wird bejaht, wenn das Rechtsmittel auf die Einhaltung von bundesgesetzlichen und landesgesetzlichen Flurverfassungsbestimmungen abzielt, deren Einhaltung die Agrarbehörde mit ihrem Rechtsmittel gewährleisten will. (T2)
- 5 Ob 61/02k
Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 61/02k
Vgl auch; Beis wie T2
- 5 Ob 35/10y
Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 35/10y
Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Kann die Agrarbehörde ihre Rekurslegitimation nur auf das Ziel der Sicherung öffentlicher Interessen stützen, dann läuft für sie keine eigene Rechtsmittelfrist, sondern sie kann ein Rechtsmittel nur innerhalb der den Parteien offenstehenden Frist einbringen. (T3)
- 5 Ob 226/10m
Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 226/10m
Auch; Beis ähnlich wie T2
- 5 Ob 228/10f
Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 228/10f
Auch; Beis ähnlich wie T2
- 5 Ob 229/10b
Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 229/10b
Auch; Beis ähnlich wie T2
- 5 Ob 60/11a
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 60/11a
Auch
- 5 Ob 116/11m
Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 116/11m
Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Rechtsmittellegitimation einer Stadtgemeinde als Behörde im Sinne des § 51 Abs 1 lit c Vlbg StrG verneint. (T4)
- 5 Ob 21/14w
Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 21/14w
Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtsmittellegitimation einer Gemeinde als Abgabenbehörde mangels des für das Grundbuchsverfahren erforderlichen Nachweises, ob der Wegfall einer Widmung einer Straße als Privatstraße erfolgte, verneint. (T5)
- 5 Ob 128/14f
Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 128/14f
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Die Richtigstellung des Grundbuchs gemäß § 84 Abs 2 Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 (TFLG 1996) hat von Amts wegen zu erfolgen. (T6)
- 5 Ob 1/16g
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 5 Ob 1/16g
Auch
- 5 Ob 216/16z
Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 216/16z
Vgl auch; Beis wie T2
Schlagworte
Flurverfassungslandesgesetz für Tirol, LGBl Nr 32/1952, wiederverlautbart durch LGBl Nr 34/1969 und LGBl 1978/54 als TFLG 1978
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0006663
Zuletzt aktualisiert am
27.02.2017
Dokumentnummer
JJR_19810929_OGH0002_0050OB00009_8100000_001