Begründung:
Der Ablehnungsantrag richtet sich gegen die oben genannten Mitglieder des 1. Senates des Obersten Gerichtshofs "wegen Verweigerung der Rechtspflege". Beim Landesgericht Innsbruck sind zahlreiche Amtshaftungsverfahren gegen die Republik Österreich anhängig, auf die sich der Ablehnungsantrag unter kursorischer Bezeichnung der jeweiligen Amtshaftungskläger wie folgt beruft:
"Die Verfahrenshelfer in den seit 1988 am LG Innsbruck anhängigen Amtshaftungsverfahren 6 Cg 344/93m P***** KG, 6 Cg 293/97t H***** GmbH, 6 Cg 352/93p D***** GmbH, 17 Cg 213/03w (6 Cg 345/03g) P***** GmbH, 17 Cg 210/03k (6 Cg 353/93d) Dr. P*****, 17 Cg 214/93f (6 Cg 355/93d) Karin P***** brachten in der Zeit 7. 8. 2003 bis 5. 2. 2004 Delegierungsanträge ein, über die vorstehende Richter des Obersten Gerichtshofes bis heute nicht entschieden haben. Stattdessen entschieden sie in den Verfahren 17 Cg 211/03a (6 Cg 344/93m) P***** KG, 17 Cg 212/03y (6 Cg 352/93p) D***** GmbH, 17 Cg 210/03k (6 Cg 353/93d) Dr. P*****, 17 Cg 214/03f (6 Cg 355/93d) Karin P***** über vorbereitende Schriftsätze, ohne auf die Delegierungsanträge einzugehen. Zumindest im Verfahren 17 Cg 212/03y (6 Cg 352/93p) D***** GmbH waren die Richter des Obersten Gerichtshofes in Kenntnis der Verfahrensrüge vom 5. 2. 2004, da in der Entscheidung 1 Nc 29/04 darauf Bezug genommen wurde. Diese Verfahrensrüge wurde in allen Amtshaftungsverfahren gegen das Landesgericht Innsbruck eingebracht, ohne dass die Richter des Obersten Gerichtshofes ihrer gesetzlichen Pflicht gem. § 77 GOG nachgekommen sind und dem Bundesminister für Justiz von den wahrgenommenen Gebrechen im Geschäftsgang der Gerichte und von den zu deren Abstellung dienlichen Anordnungen Mitteilung gemacht haben. In allen Amtshaftungsverfahren wurden in der Zeit vom"Die Verfahrenshelfer in den seit 1988 am LG Innsbruck anhängigen Amtshaftungsverfahren 6 Cg 344/93m P***** KG, 6 Cg 293/97t H***** GmbH, 6 Cg 352/93p D***** GmbH, 17 Cg 213/03w (6 Cg 345/03g) P***** GmbH, 17 Cg 210/03k (6 Cg 353/93d) Dr. P*****, 17 Cg 214/93f (6 Cg 355/93d) Karin P***** brachten in der Zeit 7. 8. 2003 bis 5. 2. 2004 Delegierungsanträge ein, über die vorstehende Richter des Obersten Gerichtshofes bis heute nicht entschieden haben. Stattdessen entschieden sie in den Verfahren 17 Cg 211/03a (6 Cg 344/93m) P***** KG, 17 Cg 212/03y (6 Cg 352/93p) D***** GmbH, 17 Cg 210/03k (6 Cg 353/93d) Dr. P*****, 17 Cg 214/03f (6 Cg 355/93d) Karin P***** über vorbereitende Schriftsätze, ohne auf die Delegierungsanträge einzugehen. Zumindest im Verfahren 17 Cg 212/03y (6 Cg 352/93p) D***** GmbH waren die Richter des Obersten Gerichtshofes in Kenntnis der Verfahrensrüge vom 5. 2. 2004, da in der Entscheidung 1 Nc 29/04 darauf Bezug genommen wurde. Diese Verfahrensrüge wurde in allen Amtshaftungsverfahren gegen das Landesgericht Innsbruck eingebracht, ohne dass die Richter des Obersten Gerichtshofes ihrer gesetzlichen Pflicht gem. Paragraph 77, GOG nachgekommen sind und dem Bundesminister für Justiz von den wahrgenommenen Gebrechen im Geschäftsgang der Gerichte und von den zu deren Abstellung dienlichen Anordnungen Mitteilung gemacht haben. In allen Amtshaftungsverfahren wurden in der Zeit vom
6. bis 12. 2. 2004 gleichlautende Verfahrensrügen wegen Verletzung des verfassungsgesetzlichen Rechtes auf den gesetzlichen Richter eingebracht."
In der Folge behaupten die Ablehnungswerber zahlreiche Rechtsverletzungen von Richtern des Landesgerichtes Innsbruck, des Oberlandesgerichtes Innsbruck und der Präsidenten dieser Gerichtshöfe sowie auch eines Personalsenats, insbesondere im Zusammenhang mit dem gegen den Erstantragsteller geführten Strafverfahren (Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen Richter; Nichtvorlage von Rechtsschutzanträgen; "politische Urteile zugunsten der Republik"). Die abgelehnten Richter des Obersten Gerichtshofs hätten über die Delegierungsanträge nicht entschieden und die Gesetzesverletzungen nicht abgestellt.
Mit der Ergänzung des Ablehnungsantrages relevieren die Antragsteller den Sachverhalt, dass der Verfahrenshelfer (des Klägers) im Verfahren 17 Cg 212/03y des Landesgerichtes Innsbruck festgestellt habe, dass sich der Oberste Gerichtshof in seiner Entscheidungsbegründung in diesem Verfahren vom 24. 2. 2004 (damit ist die Entscheidung 1 Nc 29/04m gemeint) auf einen Schriftsatz der klagenden Partei vom 4. 12. 2003 bezogen habe, "der aber von der klagenden Partei am 4. 12. 2003 nicht eingebracht wurde oder diesbezüglich datiert ist. Auf welchen Schriftsatz sich der OGH in seinem Beschluss vom 24. 2. 2004 zum 4. 12. 2003 bezieht, bleibt für die klagende Partei unerfindlich".