Rechtstracker.at
Entscheidung 8 Ob 153/08w×

Entscheidung 8 Ob 153/08w

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob153/08w

Entscheidungsdatum

02.04.2009

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Danzl als Vorsitzenden sowie die Hofräte Dr. Spenling und Hon.-Prof. Dr. Kuras, die Hofrätin Dr. Glawischnig und den Hofrat Mag. Ziegelbauer als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Ing. Heinz K*****, vertreten durch Dr. Ludwig Beurle, Dr. Rudolf Mitterlehner und Dr. Klaus Oberndorfer, Rechtsanwälte in Linz, gegen die Antragsgegner 1.) Maria D*****, 2.) Viktor D*****, 3.) Anna E*****, 4.) Alfred Le G*****, 5.) Ewald M*****, 6.) Benno M*****, 7.) Ing. Bernhard M*****, 8.) Gabriele M*****, 9.) Ercan Ö*****, 10.) Meryen Ö*****, 11.) Lucia P*****, 12.) Anneliese S*****, 13.) Helmut S*****, 14.) Therese U*****, 15.) Trautlinde W*****, und 16.) Eleonora W*****, wegen Sachkosten-Aufteilungsschlüssel im Umlegungsverfahren, aus Anlass des Revisionsrekurses des Antragstellers gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 25. Juni 2008, GZ 45 R 145/08v-34, womit infolge Rekurses des Antragstellers der Beschluss des Bezirksgerichts Floridsdorf vom 21. Dezember 2007, GZ 2 Nc 28/07t-22, aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Akt wird dem Erstgericht mit dem Auftrag zurückgestellt, den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 25. Juni 2008, GZ 45 R 145/08v-34, sowie eine Gleichschrift des Revisionsrekurses des Antragstellers vom 30. September 2008 (ON 40) an die Verlassenschaft nach der Erstantragsgegnerin Maria D***** oder dem/den allenfalls bereits eingeantworteten Erben zuzustellen und nach Ablauf der Frist zur Erstattung einer (allfälligen) Rekursbeantwortung den Akt neuerlich dem Obersten Gerichtshof zur Entscheidung über das Rechtsmittel des Antragstellers vorzulegen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Aus einem der angefochtenen Entscheidung beigeschlossenen Postfehlbericht ergibt sich, dass die Erstantragsgegnerin Maria D***** bereits vor Zustellung der rekursgerichtlichen Entscheidung verstorben ist (ON 36). Ein Hinweis, dass die angefochtene Entscheidung der Verlassenschaft nach der Verstorbenen oder allenfalls bereits eingeantworteten Erben zugestellt worden wäre, findet sich im Akt nicht.

Da in der vorliegenden Außerstreitsache (Paragraphen 31, Absatz 3, in Verbindung mit 46 Absatz 6, Wiener BauO) Zweiseitigkeit des Rechtsmittelverfahrens besteht (Paragraphen 48, Absatz eins, 68, Absatz eins, AußStrG) ist vor Entscheidung über den Revisionsrekurs des Antragstellers die angefochtene Entscheidung (samt dem hiegegen erhobenen Revisionsrekurs) an den/die Rechtsnachfolger der Verstorbenen zuzustellen, um diesem/diesen Gelegenheit zu geben, eine allfällige Rechtsmittelbeantwortung zu erstatten.

Textnummer

E91074

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:0080OB00153.08W.0402.000

Im RIS seit

02.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2012

Dokumentnummer

JJT_20090402_OGH0002_0080OB00153_08W0000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung