Begründung:
Der am 21. 3. 1950 verstorbene Dipl.-Ing. Rudolf W***** hat in seinem Testament vom 2. 8. 1938 seine Ehegattin Maria W***** zu 2/5, seine Tochter Margarethe M***** zu 2/5 und seinen Sohn Hans W***** zu 1/5 als Erben eingesetzt. Er hat gleichzeitig seine Ehegattin verpflichtet, das ihr vermachte Vermögen seinen beiden Kindern je zur Hälfte zu hinterlassen, wobei im Falle des Vorversterbens eines seiner Kinder dessen leibliche Erben an dessen Stelle treten sollten. Für den Fall des Fehlens von leiblichen Erben sollte der ganze Teil dem überlebenden Kinde bzw dessen Nachkommen zufallen. Es sollte jedoch seiner Gattin in dieser Hinsicht keine wie immer geartete Beschränkung auferlegt werden. Insbesondere sollten ein Gerichtserlag und die Bestellung eines Substitutionskurators unterbleiben.
Mit Einantwortungsurkunde vom 22. Juni 1951, AZ 4 A 390/51, antwortete das Erstgericht den Nachlass des Rudolf W***** der erblasserischen Witwe Maria W***** zu 2/5, dem erblasserischen Sohn Hans W***** zu 1/5 und der erblasserischen Tochter Margarethe M***** zu 2/5 ein. Die Einantwortungsurkunde enthält keine Beschränkung. Insbesondere fehlt jeder Hinweis auf die vom Erblasser angeordnete Nacherbschaft im Sinne des § 174 Abs 2 Z 3 AußStrG.Mit Einantwortungsurkunde vom 22. Juni 1951, AZ 4 A 390/51, antwortete das Erstgericht den Nachlass des Rudolf W***** der erblasserischen Witwe Maria W***** zu 2/5, dem erblasserischen Sohn Hans W***** zu 1/5 und der erblasserischen Tochter Margarethe M***** zu 2/5 ein. Die Einantwortungsurkunde enthält keine Beschränkung. Insbesondere fehlt jeder Hinweis auf die vom Erblasser angeordnete Nacherbschaft im Sinne des Paragraph 174, Absatz 2, Ziffer 3, AußStrG.
Die am 14. 10. 1964 verstorbene Maria W***** hinterließ ein Testament vom 28. 5. 1958, in dem sie ihre Tochter Margarethe M***** zur Alleinerbin ihres ganzen Nachlasses eingesetzt und gleichzeitig verfügt hatte, dass die Kinder ihres vorverstorbenen Sohnes Hans W***** auf den Pflichtteil gesetzt seien, falls sie diese Verfügung - sei es wegen Pflichtteilsverletzung, sei es im Hinblick auf das Testament ihres verstorbenen Mannes - anfechten sollten.
Das Bezirksgericht Hietzing verfügte im Verlassenschaftsverfahren nach Maria W***** unter anderem, dass die Abhandlung des erblasserischen Substitutionsvermögens, bestehend aus einem Wertpapierdepot, dem Bezirksgericht Innere Stadt Wien überlassen und die Abhandlung beim Bezirksgericht Hietzing in der Verlassenschaftssache nach Maria W***** auf das freie Vermögen der Genannten beschränkt werde. Die Erbserklärung der Testamentserbin Margarethe M***** nahm das genannte Verlassenschaftsgericht mit der Einschränkung auf das erblasserische freie Vermögen zu Gericht an.
Mit Beschluss vom 2. 5 1966, GZ 4 A 390/51-59, eröffnete das Erstgericht die Abhandlung über den Substitutionsnachlass und nahm die von den Kindern des erblasserischen Sohnes auf Grund des Gesetzes zu je 1/6 des Nachlasses abgegebenen bedingten Erbserklärungen zu Gericht an.
Am 4. 9. 1966 gab die erblasserische Tochter Margarethe M***** unter Hinweis auf zwei von ihr vorgelegte Urkunden vom 2. 2. und 20. 2. 1959, aus denen ein Erbverzicht der erblasserischen Enkel Maria S*****, Eva P***** und Elisabeth B***** zugunsten der Margarethe M***** zu entnehmen sei, auf Grund des Testaments der Maria W***** vom 28. 5. 1958 die unbedingte Erbserklärung zum gesamten Nachlass des Rudolf W***** ab. Sie beantragte weiter, den Bericht über den behaupteten Erbverzicht zur Kenntnis zu nehmen, ihre Erbserklärung zu Gericht anzunehmen, die Erbserklärung der drei Enkelkinder jedoch nur in einem Ausmaß von je 1/10 anzunehmen, im Übrigen aber zurückzuweisen und im Hinblick auf die vorliegenden widersprechenden Erbserklärungen das Verfahren nach § 125 AußStrG einzuleiten.Am 4. 9. 1966 gab die erblasserische Tochter Margarethe M***** unter Hinweis auf zwei von ihr vorgelegte Urkunden vom 2. 2. und 20. 2. 1959, aus denen ein Erbverzicht der erblasserischen Enkel Maria S*****, Eva P***** und Elisabeth B***** zugunsten der Margarethe M***** zu entnehmen sei, auf Grund des Testaments der Maria W***** vom 28. 5. 1958 die unbedingte Erbserklärung zum gesamten Nachlass des Rudolf W***** ab. Sie beantragte weiter, den Bericht über den behaupteten Erbverzicht zur Kenntnis zu nehmen, ihre Erbserklärung zu Gericht anzunehmen, die Erbserklärung der drei Enkelkinder jedoch nur in einem Ausmaß von je 1/10 anzunehmen, im Übrigen aber zurückzuweisen und im Hinblick auf die vorliegenden widersprechenden Erbserklärungen das Verfahren nach Paragraph 125, AußStrG einzuleiten.
Das Erstgericht erledigte (mit Beschluss vom 10. 5. 1966, GZ 4 A 390/51-61) den Antrag der erblasserischen Tochter Margarethe M***** dahin, dass sie die unter Berufung auf die oben erwähnten Vereinbarungen der erblasserischen Enkelkinder mit Margarethe M***** von der letzteren auf Grund des Testaments der Maria W***** vom 28. 5. 1958 abgegebene unbedingte Erbserklärung zurückwies.
Das Rekursgericht, das im Punkt I seines Beschlusses den Rekurs der erblasserischen Tochter gegen den Beschluss des Erstgerichts vom 2. 5. 1966, GZ 4 A 390/51-59, zurückwies, bestätigte im Punkt II seines Beschlusses den Beschluss des Erstgerichts vom 10. 5. 1966, GZ 4 A 390/51-61, im Wesentlichen mit der Begründung, dass das Testament der Vorerbin als Erbrechtstitel in der Substitutionsabhandlung nicht in Betracht komme. Stehe aber fest, dass der in der Erbserklärung behauptete Rechtstitel ein Erbrecht zweifellos nicht begründe und dass die Erbserklärung zu einer Einantwortung nicht führen könne, sei eine solche Erbserklärung in einschränkender Auslegung des § 122 AußStrG zurückzuweisen.Das Rekursgericht, das im Punkt römisch eins seines Beschlusses den Rekurs der erblasserischen Tochter gegen den Beschluss des Erstgerichts vom 2. 5. 1966, GZ 4 A 390/51-59, zurückwies, bestätigte im Punkt römisch zwei seines Beschlusses den Beschluss des Erstgerichts vom 10. 5. 1966, GZ 4 A 390/51-61, im Wesentlichen mit der Begründung, dass das Testament der Vorerbin als Erbrechtstitel in der Substitutionsabhandlung nicht in Betracht komme. Stehe aber fest, dass der in der Erbserklärung behauptete Rechtstitel ein Erbrecht zweifellos nicht begründe und dass die Erbserklärung zu einer Einantwortung nicht führen könne, sei eine solche Erbserklärung in einschränkender Auslegung des Paragraph 122, AußStrG zurückzuweisen.
Die erblasserische Tochter Margarethe M***** bekämpft den Punkt II des Beschlusses des Rekursgerichts mit außerordentlichem Revisionsrekurs.Die erblasserische Tochter Margarethe M***** bekämpft den Punkt römisch zwei des Beschlusses des Rekursgerichts mit außerordentlichem Revisionsrekurs.
Das Rechtsmittel ist nicht zulässig.