Rechtssatz RS0000108
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0000108
Entscheidungsdatum
14.11.2012
Rechtssatz
Ein gerichtlicher Vergleich ist auch in der Form möglich, dass auf den Inhalt eines im Akte erliegenden außergerichtlichen Übereinkommen Bezug genommen und dies zum Inhalte des gerichtlichen Vergleiches erhoben wird.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 2/55
Entscheidungstext OGH 12.01.1955 1 Ob 2/55
- 3 Ob 5/89
Entscheidungstext OGH 25.01.1989 3 Ob 5/89
Veröff: RZ 1989/53 S 139
- 8 Ob 217/98i
Entscheidungstext OGH 12.11.1998 8 Ob 217/98i
Vgl auch; Beisatz: Hier: Antrag auf Aufhebung der Vollstreckbarkeit abgewiesen, da die Antragsteller zweifelsfrei einen gerichtlichen Vergleich schließen wollten, ihn auch schlossen und das Erstgericht die Antragsteller auch in diesem Sinn verstand. (T1)
- 4 Ob 243/01s
Entscheidungstext OGH 16.10.2001 4 Ob 243/01s
Beisatz: Der gerichtliche Vergleich muss in diesem Fall die Vereinbarung zumindest in der Weise festhalten, dass eine Ausfertigung zum Akt genommen wird. (T2)
- 3 Ob 176/12x
Entscheidungstext OGH 14.11.2012 3 Ob 176/12x
Beisatz: Hier: Notariatsakt, dessen Abschluss in einer Scheidungstagsatzung (bloß) festgehalten wurde. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0000108
Zuletzt aktualisiert am
16.01.2013
Dokumentnummer
JJR_19550112_OGH0002_0010OB00002_5500000_001