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Rechtssatz RS0000241×

Rechtssatz RS0000241

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0000241

Entscheidungsdatum

21.08.2003

Rechtssatz

Das Exekutionsbewilligungsgericht hat sich bei Exekutionsführung auf Grund eines Schiedsspruches darauf zu beschränken, zu überprüfen, ob den Erfordernissen des Paragraph eins, Ziffer 16 und Paragraph 7, EO entsprochen ist; daß das Schiedsgericht die ihm übertragenen Befugnisse überschritten hat, kann im Exekutionsbewilligungsverfahren nicht wahrgenommen werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 194/54
    Entscheidungstext OGH 24.03.1954 3 Ob 194/54
  • 3 Ob 189/99m
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 189/99m
    Beisatz: Da bei der Exekutionsbewilligung nicht zu entscheiden ist, ob der Schiedsspruch durch einen wirksamen Vertrag gedeckt ist, ist auch der Schiedsvertrag mit dem Exekutionstitel nicht vorzulegen. (T1)
  • 3 Ob 105/03t
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 105/03t
    nur: Das Exekutionsbewilligungsgericht hat sich bei Exekutionsführung auf Grund eines Schiedsspruches darauf zu beschränken, zu überprüfen, ob den Erfordernissen des § 1 Z 16 und § 7 EO entsprochen ist. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0000241

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.02.2022

Dokumentnummer

JJR_19540324_OGH0002_0030OB00194_5400000_001