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Rechtssatz RS0000337×

Rechtssatz RS0000337

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0000337

Geschäftszahl

3Ob101/72; 3Ob151/75; 3Ob110/83; 3Ob1019/86; 3Ob116/14a; 5Ob55/24k

Entscheidungsdatum

30.01.2025

Rechtssatz

Ein allfälliges Erlöschen des vollstreckbaren Anspruches wegen eingetretener Mündigkeit der Kinder der betreibenden Partei ist nicht im Exekutionsverfahren, sondern nur im Wege einer Oppositionsklage zu prüfen. Ebenso kann Verjährung des vollstreckbaren Anspruches nur mit Oppositionsklage geltend gemacht werden, weil auf sie nur über Antrag Bedacht zu nehmen ist.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 101/72
    Entscheidungstext OGH 05.10.1972 3 Ob 101/72
    EvBl 1973/80 S 184
  • 3 Ob 151/75
    Entscheidungstext OGH 28.10.1975 3 Ob 151/75
    nur: Ein allfälliges Erlöschen des vollstreckbaren Anspruches wegen
    eingetretener Mündigkeit der Kinder der betreibenden Partei ist nicht
    im Exekutionsverfahren, sondern nur im Wege einer Oppositionsklage zu
    prüfen. (T1)
  • 3 Ob 110/83
    Entscheidungstext OGH 07.09.1983 3 Ob 110/83
  • 3 Ob 1019/86
    Entscheidungstext OGH 18.06.1986 3 Ob 1019/86
    Vgl auch; Beisatz: Der Eintritt der Volljährigkeit ist keine nach
    Entstehung des dem Exekutionsverfahren zugrunde liegende
    Exekutionstitels eingetretene den Unterhaltsanspruch aufhebende
    Tatsache. (T2)
  • 3 Ob 116/14a
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 116/14a
    Auch; Beisatz: Dies muss ebenso für den Ablauf einer Präklusivfrist (hier: § 1111 ABGB) gelten. (T3)
  • 5 Ob 55/24k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.01.2025 5 Ob 55/24k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0000337

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2025

Dokumentnummer

JJR_19721005_OGH0002_0030OB00101_7200000_002