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Rechtssatz RS0000690×

Rechtssatz RS0000690

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0000690

Geschäftszahl

2Ob79/52; 3Ob120/68; 3Ob129/20x

Entscheidungsdatum

20.01.2021

Rechtssatz

Ist der Verpflichtete nach Schaffung des Exekutionstitels, jedoch vor Einleitung des Exekutionsverfahrens gestorben, so ist Paragraph 34, EO analog anzuwenden. Hat die betreibende Partei als Verpflichtete den Verstorbenen bezeichnet, so ist diese unrichte Bezeichnung nach Paragraph 6, ZPO zu beheben.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 79/52
    Entscheidungstext OGH 06.02.1952 2 Ob 79/52
    SZ 25/35
  • 3 Ob 120/68
    Entscheidungstext OGH 23.10.1968 3 Ob 120/68
    Vgl; Beisatz: Hier wird zu SZ 25/35 und zu Neumann-Lichtblau 4.
    Auflage S 364 Abs 2 nicht Stellung genommen, weil der
    Exekutionsantrag gegen die Verlassenschaft des Verpflichteten
    gerichtet ist, die durch die erbliche Witwe als Erbin, deren
    Erbserklärung zu Gericht angenommen wurde und der die Besorgung und
    Verwaltung der Verlassenschaft überlassen ist, vollgültig vertreten
    war. (T1)
  • 3 Ob 129/20x
    Entscheidungstext OGH 20.01.2021 3 Ob 129/20x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0000690

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.03.2021

Dokumentnummer

JJR_19520206_OGH0002_0020OB00079_5200000_001