Rechtssatz RS0001564
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0001564
Geschäftszahl
3Ob202/61; 3Ob39/65; 3Ob137/65; 3Ob17/70 (3Ob18/70); 3Ob34/71; 3Ob64/72; 3Ob31/77; 3Ob117/82; 3Ob121/83; 3Ob212/08k; 3Ob73/13a
Entscheidungsdatum
19.06.2013
Rechtssatz
Bei Exekution durch Pfändung und Verkauf von Fahrnissen bedarf es nicht der Behauptung oder Bescheinigung einer Gefahr, wenn Aufschiebungsgründe vorliegen (EvBl 1951 Nr 390). Denn bei der Versteigerung von Fahrnissen wird häufig nicht der Preis erzielt, der zur Wiederbeschaffung der Gegenstände erforderlich ist.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 202/61
Entscheidungstext OGH 16.05.1961 3 Ob 202/61
- 3 Ob 39/65
Entscheidungstext OGH 10.03.1965 3 Ob 39/65
- 3 Ob 137/65
Entscheidungstext OGH 08.09.1965 3 Ob 137/65
Vgl aber; Beisatz: Wurde neben einer Forderungs- auch Fahrnisexekution bewilligt, muss vor der Pfändung von Fahrnissen die
Gefahr bescheinigt werden, weil noch keine Offenkundigkeit vorliegt. (T1)
- 3 Ob 17/70
Entscheidungstext OGH 04.03.1970 3 Ob 17/70
- 3 Ob 34/71
Entscheidungstext OGH 04.05.1971 3 Ob 34/71
Beisatz: Offenkundig auch dann, wenn es um die Versteigerung von schon im Vorhinein zum Verkauf bestimmter Gegenstände geht. (T2)
- 3 Ob 64/72
Entscheidungstext OGH 08.06.1972 3 Ob 64/72
- 3 Ob 31/77
Entscheidungstext OGH 29.03.1977 3 Ob 31/77
- 3 Ob 117/82
Entscheidungstext OGH 27.10.1982 3 Ob 117/82
- 3 Ob 121/83
Entscheidungstext OGH 12.10.1983 3 Ob 121/83
Vgl auch
- 3 Ob 212/08k
Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 212/08k
Auch; Veröff: SZ 2008/172
- 3 Ob 73/13a
Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 73/13a
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0001564
Zuletzt aktualisiert am
13.08.2013
Dokumentnummer
JJR_19610516_OGH0002_0030OB00202_6100000_001