Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0002037×

Rechtssatz RS0002037

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0002037

Geschäftszahl

3Ob72/79; 3Ob71/79; 3Ob168/82; 3Ob60/84; 3Ob19/85

Entscheidungsdatum

27.03.1985

Rechtssatz

Weist das Erstgericht den Rekurs gegen die Exekutionsbewilligung aus formellen Gründen zurück, so handelt es sich um einen von einer Entscheidung über "die Bewilligung und den Vollzug der Einverleibung" grundsätzlich verschiedenen Beschluß, für dessen Bekämpfung nicht die Ausnahmebestimmung des Paragraph 88, Absatz 2, EO, sondern die Regel des Paragraph 65, Absatz 2, EO gilt, wonach die Rechtsmittelfrist gegen die im Exekutionsverfahren ergangenen Beschlüsse 8 Tage beträgt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 72/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 3 Ob 72/79
    JBl 1980,159
  • 3 Ob 71/79
    Entscheidungstext OGH 04.07.1979 3 Ob 71/79
    EvBl 1980/25 S 76
  • 3 Ob 168/82
    Entscheidungstext OGH 26.01.1983 3 Ob 168/82
    nur: Handelt es sich um einen von einer Entscheidung über "die Bewilligung und den Vollzug der Einverleibung" grundsätzlich verschiedenen Beschluß, für dessen Bekämpfung nicht die Ausnahmebestimmung des § 88 Abs 2 EO. (T1) Beisatz: Die "Berichtigung" einer Bewilligung ist von der Bewilligung nicht grundsätzlich verschieden. (T2)
  • 3 Ob 60/84
    Entscheidungstext OGH 13.06.1984 3 Ob 60/84
    Beisatz hier: Rekursgericht (T3) = EvBl 1985/37 S 156
  • 3 Ob 19/85
    Entscheidungstext OGH 27.03.1985 3 Ob 19/85
    Auch; Beisatz hier: Aufhebungsbeschluß ohne Rechtskraftvorbehalt (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0002037

Dokumentnummer

JJR_19790613_OGH0002_0030OB00072_7900000_001