Rechtssatz RS0002372
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0002372
Entscheidungsdatum
22.12.2011
Rechtssatz
Die dem Gegner der gefährdeten Parteien im Provisorialverfahren aufgelaufenen Kosten aller drei Instanzen können in der Regel erst dann bestimmt werden, wenn im Hauptverfahren über den gesicherten Anspruch endgültig entschieden worden ist.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 596/79
Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 596/79
- 5 Ob 41/81
Entscheidungstext OGH 22.12.1981 5 Ob 41/81
Auch
- 8 Ob 594/85
Entscheidungstext OGH 21.08.1985 8 Ob 594/85
Vgl; Beisatz: Da die beantragten Maßnahmen im Provisorialverfahren nicht berechtigt waren, konnten der Gegnerin der gefährdeten Partei die Kosten sogleich bestimmt werden. (T1)
- 8 Ob 535/88
Entscheidungstext OGH 28.04.1988 8 Ob 535/88
Auch; Beis wie T1
- 8 Ob 576/89
Entscheidungstext OGH 27.04.1989 8 Ob 576/89
Vgl; Beis wie T1
- 9 ObA 14/93
Entscheidungstext OGH 24.02.1993 9 ObA 14/93
Auch; Beisatz: Die nach § 393 Abs 1 EO vorbehaltenen Kosten sind als Kosten des Hauptverfahrens zu behandeln. (T2)
- 2 Ob 193/06f
Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 193/06f
Vgl aber; Beisatz: Da der Provisorialantrag der Beklagten nicht der Sicherung eines Anspruches im Hauptverfahren dient, richtet sich die weitere Kostenentscheidung ausschließlich nach dem Ausmaß des Obsiegens im Provisorialverfahren. In solchen Fällen, in denen die Kosten keinen Annex des Hauptanspruches bilden, ist auch über die Kosten der gefährdeten Partei bereits im Provisorialverfahren abzusprechen. (T3); Veröff: SZ 2007/18
- 1 Ob 235/11g
Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 235/11g
Vgl aber; Beis wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0002372
Zuletzt aktualisiert am
14.05.2012
Dokumentnummer
JJR_19800730_OGH0002_0030OB00596_7900000_001