Rechtssatz RS0005129
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0005129
Geschäftszahl
3Ob768/23; 7Ob247/75; 7Ob683/80; 6Ob569/88 (6Ob570/88); 4Ob597/88; 5Ob100/07b
Entscheidungsdatum
28.08.2007
Rechtssatz
Das Veräußerungs- und Belastungsverbot des § 382 Z 6 EO bindet den Willen des Schuldners nur hinsichtlich seiner Anmerkung zeitlich nachfolgender Verfügungen, für die ihr vorausgegangenen gilt der Grundsatz des § 440 ABGB.Das Veräußerungs- und Belastungsverbot des Paragraph 382, Ziffer 6, EO bindet den Willen des Schuldners nur hinsichtlich seiner Anmerkung zeitlich nachfolgender Verfügungen, für die ihr vorausgegangenen gilt der Grundsatz des Paragraph 440, ABGB.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 768/23
Entscheidungstext OGH 28.11.1923 3 Ob 768/23
SZ 5/283
- 7 Ob 247/75
Entscheidungstext OGH 18.12.1975 7 Ob 247/75
JBl 1976,534
- 7 Ob 683/80
Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 683/80
Beisatz: Im Falle der Doppelveräußerung entscheidet daher in der Regel das Zuvorkommen mit dem Antrag auf bücherliche Einverleibung des Eigentums darüber, wem von den beiden Erwerbern die Liegenschaft zufällt. (T1)
- 6 Ob 569/88
Entscheidungstext OGH 19.05.1988 6 Ob 569/88
nur: Das Veräußerungs- und Belastungsverbot des § 382 Z 6 EO bindet den Willen des Schuldners nur hinsichtlich seiner Anmerkung zeitlich nachfolgender Verfügungen. (T2)
- 4 Ob 597/88
Entscheidungstext OGH 15.11.1988 4 Ob 597/88
EvBl 1989/95 S 342 = NZ 1989,128
- 5 Ob 100/07b
Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 100/07b
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1923:RS0005129
Dokumentnummer
JJR_19231128_OGH0002_0030OB00768_2300000_001