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Rechtssatz RS0008287×

Rechtssatz RS0008287

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0008287

Geschäftszahl

7Ob533/57; 5Ob102/58; 5Ob143/64; 3Ob50/72 (3Ob51/72); 7Ob133/06v

Entscheidungsdatum

05.07.2006

Rechtssatz

Nach Einantwortung des Nachlasses ist das Gericht - außer dem Fall des Paragraph 179, AußStrG - zu keinen weiteren Amtshandlungen mehr berechtigt; insbersondere darf die rechtskräftige Einantwortungsurkunde nicht mehr abgeändert werden.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 533/57
    Entscheidungstext OGH 20.11.1957 7 Ob 533/57
  • 5 Ob 102/58
    Entscheidungstext OGH 23.04.1958 5 Ob 102/58
    Ähnlich; Beisatz: Durch die Einantwortung wird aber nur über die Erbfolge entschieden. Das Gericht ist aber nicht gehindert, Aufträge zu geben, die zur gehörigen Abwicklung der Verwaltung des Verlassenschaftsvermögens erforderlich sind. (T1)
  • 5 Ob 143/64
    Entscheidungstext OGH 15.10.1964 5 Ob 143/64
  • 3 Ob 50/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 3 Ob 50/72
  • 7 Ob 133/06v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 133/06v
    Auch; nur: Nach Einantwortung des Nachlasses ist das Gericht - außer dem Fall des § 179 AußStrG - zu keinen weiteren Amtshandlungen mehr berechtigt. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0008287

Dokumentnummer

JJR_19571120_OGH0002_0070OB00533_5700000_001