- 1 Ob 658/83
Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 658/83
Veröff: SZ 56/124 = EvBl 1984/60 S 241 = ÖBl 1984,18 = JBl 1984,492 = GRURInt 1985,340
- 4 Ob 44/88
Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 44/88
Veröff: MR 1988,158 (Korn) = RdW 1989,24 = RZ 1988/68 S 284
- 4 Ob 48/88
Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 48/88
Beisatz: Hier: Zur Wahrung eines wirtschaftlichen Rufes. (T1) Veröff: SZ 61/193 = MR 1988,194 = GRURInt 1989,326
- 4 Ob 541/89
Entscheidungstext OGH 27.06.1989 4 Ob 541/89
Auch; Beisatz: Der Unterlassungsanspruch ist von einem Verschulden des Beklagten unabhängig. Des Nachweises eines tatsächlich eingetretenen Schadens bedarf es nicht. Für das Fehlen einer Wiederholungsgefahr trifft den Beklagten die Beweislast. (T2)
- 4 Ob 9/90
Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 9/90
Vgl auch; Veröff: SZ 63/1 = EvBl 1990/110 S 527
- 7 Ob 607/90
Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 607/90
Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Ehrenbeleidigung ist jedes der Ehre - verstanden als Personenwürde (§ 16 ABGB) - nahetretende Verhalten. (T3) Veröff: EvBl 1991/24 S 132 = MR 1991,18 = JBl 1991,724 = ÖBl 1991,90 = ecolex 1991,312
- 4 Ob 143/90
Entscheidungstext OGH 23.10.1990 4 Ob 143/90
Auch; Beis wie T2 nur: Der Unterlassungsanspruch ist von einem Verschulden des Beklagten unabhängig. (T4)
- 7 Ob 535/91
Entscheidungstext OGH 23.05.1991 7 Ob 535/91
Vgl auch; Beisatz: Jedes der Ehre eines anderen nahetretende Verhalten, auch wenn es strafrechtlich nicht zu ahnden ist, gehört zu den rechtswidrigen Ehrenbeleidigungen, die unter den Voraussetzungen des § 1330 ABGB ersatzpflichtig machen. (T5) Vröff: MR 1991,146 (Korn)
- 1 Ob 15/91
Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 15/91
Veröff: MR 1991,235 (Korn) = ÖBl 1992,136
- 1 Ob 4/91
Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 4/91
Auch; Veröff: MR 1992,19
- 4 Ob 31/92
Entscheidungstext OGH 26.05.1992 4 Ob 31/92
Beis wie T5; Veröff: WBl 1992,377 = MR 1992,203
- 4 Ob 75/92
Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 75/92
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; nur T4; Veröff: JBl 1993,518 (krit Koziol)
- 4 Ob 48/92
Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 48/92
Veröff: ÖBl 1992,213
- 4 Ob 82/92
Entscheidungstext OGH, AUSL_EGMR 24.11.1992 4 Ob 82/92
Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T5; Veröff: EvBl 1993/134 S 554
- 4 Ob 109/92
Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 109/92
Beis wie T1; Beis wie T5; Veröff: MR 1993,57
- 4 Ob 104/92
Entscheidungstext OGH 24.11.1992 4 Ob 104/92
nur T4; Beisatz: Der Anspruch auf Widerruf und dessen Veröffentlichung dagegen setzt Verschulden des Täters voraus. (T6) Veröff: EvBl 1993/160 S 656
- 4 Ob 95/93
Entscheidungstext OGH 29.06.1993 4 Ob 95/93
Beis wie T1
- 4 Ob 132/93
Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 132/93
Auch; nur T4; Beisatz: Der Unterlassungsanspruch kann durch einstweilige Verfügung gesichert werden. (T7)
- 4 Ob 171/93
Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 171/93
Auch; Beis wie T6
- 6 Ob 11/95
Entscheidungstext OGH 04.05.1995 6 Ob 11/95
Beis wie T4
- 6 Ob 16/95
Entscheidungstext OGH 04.05.1995 6 Ob 16/95
Auch; Beis wie T4
- 6 Ob 20/95
Entscheidungstext OGH 18.05.1995 6 Ob 20/95
nur: Droht die Gefahr einer Verletzung, so steht bei Wiederholungsgefahr auch ohne Vorliegen der für Widerruf und Veröffentlichung im § 1330 Abs 2 ABGB normierten Voraussetzungen ein Unterlassungsanspruch zu. (T8); Beis wie T4; Veröff: SZ 68/97
- 8 ObA 187/97a
Entscheidungstext OGH 26.06.1997 8 ObA 187/97a
Beis wie T5
- 6 Ob 270/99w
Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 270/99w
Vgl auch; Beis ähnlich wie T5
- 6 Ob 78/00i
Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
Beis wie T4
- 6 Ob 109/00y
Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 109/00y
nur: Das Recht auf Ehre ist ein Persönlichkeitsrecht im Sinn des § 16 ABGB. (T9); Veröff: SZ 73/181
- 6 Ob 96/02i
Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 96/02i
Auch
- 6 Ob 274/05w
Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 274/05w
vgl auch; Beisatz: Hier: Die Betreiberin eines Geschäftslokals ist durch die Veröffentlichung der dort aufgenommenen Pornofilmszenen in ihrem Recht auf Ehre und wirtschaftlichen Ruf jedenfalls dann nicht verletzt, wenn sie zwar als Geschäftsinhaberin identifiziert werden kann, gleichzeitig aber klargestellt ist, dass sie mit den Sexszenen nicht einverstanden war. Ihr Interesse auf Anonymität tritt dann gegenüber dem Informationsinteresse an einer wahrheitsgemäßen Bildberichterstattung, die aufgrund der Thematik nur bei Veröffentlichung auch des Originalschauplatzes sinnhaft und möglich ist, in den Hintergrund. (T9a) = vormals (T9)
Anm: Änderung der versehentlich doppelt vergebenen Beisatznummer T9 auf T9a
- 6 Ob 40/09i
Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 40/09i
Vgl; Beisatz: § 1330 ABGB ist jene Norm, die im Zusammenhang mit dem Recht auf Ehre § 16 ABGB konkretisiert und als Spezialgesetz die Rechtsfolgen ausdrücklich vorsieht, die im Fall einer Rechtsverletzung eintreten. (T10)
- 6 Ob 21/13a
Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 21/13a
Vgl; Beisatz: Hinsichtlich ehrenrühriger Behauptungen stellt § 1330 Abs 1 ABGB eine § 16 ABGB konkretisierende Bestimmung dar, die eine Urteilsveröffentlichung nicht kennt. (T11)
- 6 Ob 162/17t
Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 162/17t
Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
- 6 Ob 184/21h
Entscheidungstext OGH 18.05.2022 6 Ob 184/21h
Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Es geht um die Einschätzung der Person durch ihre Umwelt, also um ihre soziale Wertstellung innerhalb der Gemeinschaft. (T12)
- 6 Ob 97/22s
Entscheidungstext OGH 14.09.2022 6 Ob 97/22s
Beis wie T3; Beis wie T5
- 6 Ob 191/22i
Entscheidungstext OGH 21.12.2022 6 Ob 191/22i
Vgl; Beis wie T10; Beisatz: Es entspricht dabei gefestigter Rechtsprechung, dass nach § 1330 ABGB ein immaterieller (ideeller) Schaden nicht ersatzfähig ist. (T13)
- 6 Ob 26/26f
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.05.2026 6 Ob 26/26f
vgl; Beisatz nur wie T3
- 6 Ob 71/26y
Entscheidungstext OGH 30.06.2026 6 Ob 71/26y
vgl; nur T3