Rechtssatz RS0010195
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0010195
Entscheidungsdatum
17.12.2013
Rechtssatz
Auch der redliche Bereicherte ist zur Herausgabe eines ihm ohne Rechtsgrund zugekommenen Geldbetrages verpflichtet. (Hier: irrtümliche Doppelanweisung, siehe bereits SZ 35/5 hinsichtlich irrtümlich bezahlter Unterhaltsbeträge).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 570/80
Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 570/80
Veröff: SZ 54/187 = EvBl 1982,44 S 156 = JBl 1982,372
- 5 Ob 666/81
Entscheidungstext OGH 26.01.1982 5 Ob 666/81
nur: Auch der redliche Bereicherte ist zur Herausgabe eines ihm ohne Rechtsgrund zugekommenen Geldbetrages verpflichtet. (T1)
- 6 Ob 204/02x
Entscheidungstext OGH 27.11.2003 6 Ob 204/02x
Auch
- 2 Ob 107/08m
Entscheidungstext OGH 19.02.2009 2 Ob 107/08m
Auch; Beisatz: Der Überweisungsempfänger, mag er auch gutgläubig gewesen sein, genießt keinen Vertrauensschutz, wenn zwischen ihm und dem scheinbar Überweisenden keinerlei Rechtsbeziehung (kein „Valutaverhältnis") bestand, aus der der Überweisungsempfänger eine Zahlung erwarten konnte. (T2)
Beisatz: Hier: Banküberweisung nach „Phishing"-Attacke. (T3)
Veröff: SZ 2009/18
- 9 Ob 3/08v
Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 3/08v
Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
- 5 Ob 147/13y
Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 147/13y
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0010195
Zuletzt aktualisiert am
17.02.2014
Dokumentnummer
JJR_19811215_OGH0002_0040OB00570_8000000_001