Rechtssatz RS0010310
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0010310
Entscheidungsdatum
17.12.2025
Rechtssatz
Eine Räumungsklage ist abzuweisen, wenn die Benützung auf vertraglicher Grundlage erfolgt, wobei es ohne Belang ist, welchem Vertragstypus die Vereinbarung zu unterstellen ist.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 138/62
Entscheidungstext OGH 09.05.1962 7 Ob 138/62
- 1 Ob 527/90
Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 527/90
nur: Eine Räumungsklage ist abzuweisen, wenn die Benützung auf vertraglicher Grundlage erfolgt. (T1)
- 4 Ob 2311/96y
Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2311/96y
nur T1; Beisatz: Hat der Vermieter zur Bauführung im Sinne des Bauplanes - damit also auch teilweise auf einer vom Mietvertrag nicht umfaßten Fläche - zugestimmt, so bildet diese Zustimmung den Rechtsgrund für die Benützung eben dieser Fläche durch den Mieter, der freilich eine angemessene zusätzliche Entschädigung zu leisten hat. (T2) Veröff: SZ 69/282
- 6 Ob 136/97m
Entscheidungstext OGH 12.05.1997 6 Ob 136/97m
- 7 Ob 230/11s
Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 230/11s
- 10 Ob 35/16v
Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 35/16v
Auch
- 6 Ob 191/16f
Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 191/16f
Vgl auch
- 10 Ob 55/17m
Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 Ob 55/17m
Vgl auch
- 6 Ob 1/24a
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.04.2024 6 Ob 1/24a
Beisatz: hier: Der aus einer Ausübung einer Kaufoption folgende schuldrechtliche Anspruch auf Einwilligung in die Einverleibung des Eigentumsrechts an der Liegenschaft und der Anspruch auf Übertragung der Liegenschaft ins bücherliche Eigentum stehen dem Räumungsbegehren entgegen. (T3)
- 7 Ob 191/25a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2025 7 Ob 191/25a
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0010310
Zuletzt aktualisiert am
09.03.2026
Dokumentnummer
JJR_19620509_OGH0002_0070OB00138_6200000_001