Rechtssatz RS0010464
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0010464
Entscheidungsdatum
23.04.2008
Rechtssatz
Nur im Falle einer Vergleichsanfechtung oder eines wirksamen Vertragsrücktrittes wäre nach dem Zweck des Treuhanderlages ein Rückforderungsanspruch gegeben, weil in diesem Fall das Interesse des Vertragspartners am Erhalt der Gegenleistung weggefallen wäre. Eine allfällige Verletzung der Treuepflicht durch den Treuhänder begründet deshalb noch keinen Rückforderungsanspruch. Sie könnte lediglich Schadenersatzansprüche auslösen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 523/91
Entscheidungstext OGH 02.05.1991 7 Ob 523/91
ecolex 1991,682
- 1 Ob 333/98x
Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 333/98x
Auch; nur: Eine Verletzung der Treuepflicht durch den Treuhänder könnte Schadenersatzansprüche auslösen. (T1); Beisatz: Eine Verletzung der Treuhandpflichten macht den Treuhänder gegenüber seinen Auftraggebern nach den allgemeinen Grundsätzen des ABGB ex contractu schadenersatzpflichtig. (T2)
- 1 Ob 43/99a
Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 43/99a
Vgl; nur T1; Beis wie T2
- 1 Ob 278/99k
Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 278/99k
Vgl auch; Beis wie T2
- 7 Ob 13/08z
Entscheidungstext OGH 23.04.2008 7 Ob 13/08z
Vgl; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0010464
Zuletzt aktualisiert am
09.07.2008
Dokumentnummer
JJR_19910502_OGH0002_0070OB00523_9100000_001