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Rechtssatz RS0010927

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0010927

Geschäftszahl

1Ob675/78; 6Ob731/78; 1Ob521/82; 17Ob17/23h

Entscheidungsdatum

25.09.2023

Rechtssatz

Rechtsgrund für den Eigentumserwerb durch Vermengung ist die Unmöglichkeit, ununterscheidbar vermengtes Geld mit der Eigentumsklage zu verfolgen. Eigentumserwerb durch Vermengung tritt dann nicht ein, wenn Bargeld unterscheidbar vorhanden ist, so etwa, wenn es in der Brieftasche abgesondert verwahrt wurde.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 675/78
    Entscheidungstext OGH 30.08.1978 1 Ob 675/78
  • 6 Ob 731/78
    Entscheidungstext OGH 23.11.1978 6 Ob 731/78
    Auch; Beisatz: Auch in Form von Girokonten - oder Sparguthaben
    bejaht. (T1)
  • 1 Ob 521/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 521/82
    Beis wie T1
  • 17 Ob 17/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.09.2023 17 Ob 17/23h
    vgl; Beisatz: Hier: Die Vermengung der von der Republik Österreich zu Unrecht auf das Konto der Schuldnerin ausgezahlten Vorsteuerbeträge mit dem Vermögen der Schuldnerin schließt eine Eigentumsklage und einen Aussonderungsanspruch der Republik Österreich aus. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0010927

Im RIS seit

30.08.1978

Zuletzt aktualisiert am

19.10.2023

Dokumentnummer

JJR_19780830_OGH0002_0010OB00675_7800000_001