Rechtssatz RS0011151
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011151
Geschäftszahl
7Ob98/63 /7Ob99/63); 3Ob116/69; 3Ob71/53 (3Ob72/71); 3Ob52/81; 3Ob73/81; 3Ob169/82; 3Ob113/84; 1Ob643/87
Entscheidungsdatum
21.10.1987
Rechtssatz
Eine symbolische Übergabe nach § 427 ABGB ist ausgeschlossen, wenn die körperliche Übergabe möglich und tunlich ist ( vgl. auch SZ XXVII 18 ).Eine symbolische Übergabe nach Paragraph 427, ABGB ist ausgeschlossen, wenn die körperliche Übergabe möglich und tunlich ist ( vergleiche auch SZ römisch 27 18 ).
Entscheidungstexte
- 7 Ob 98/63
Entscheidungstext OGH 18.04.1963 7 Ob 98/63
- 3 Ob 116/69
Entscheidungstext OGH 29.10.1969 3 Ob 116/69
EvBl 1970/109 S 180
- 3 Ob 71/53
Entscheidungstext OGH 30.06.1971 3 Ob 71/53
Beisatz: Unentbehrlichkeit der Sache für den Verpfänder allein rechtfertigt die Übergabe durch Zeichen nicht. (T1) = EvBl 1972/37 S 68
- 3 Ob 73/81
Entscheidungstext OGH 08.06.1981 3 Ob 73/81
Auch
- 3 Ob 52/81
Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 52/81
Ähnlich; JBl 1982,311
- 3 Ob 169/82
Entscheidungstext OGH 17.11.1982 3 Ob 169/82
Auch; Beis wie T1
- 3 Ob 113/84
Entscheidungstext OGH 19.12.1984 3 Ob 113/84
Auch; Beisatz: Eine bloß symbolische Übergabe ist nur möglich und ausreichend, wenn es sich um bewegliche Sachen handelt, welche keine körperliche Übergabe von hand zu Hand zulassen. Im Interesse des Publizitätsgrundsatzes muß dabei ein strenger Maßstab angelegt werden. ( T2) = JBl 1985,541
- 1 Ob 643/87
Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 643/87
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0011151
Dokumentnummer
JJR_19630418_OGH0002_0070OB00098_6300000_001