Rechtssatz RS0011400
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011400
Entscheidungsdatum
16.05.2001
Rechtssatz
Bei einem Eingriff in die Ehre, aber auch in den wirtschaftlichen Ruf einer Person droht ein unwiederbringlicher Schaden, zu dessen Abwendung eine einstweilige Verfügung notwendig erscheint, weil die Auswirkung einer Ehrverletzung oder Rufschädigung kaum zu überblicken sind und sich durch Geldersatz nicht völlig ausgleichen lassen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 132/93
Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 132/93
Veröff: MR 1993,221
- 4 Ob 172/93
Entscheidungstext OGH 15.02.1994 4 Ob 172/93
- 6 Ob 1002/95
Entscheidungstext OGH 26.01.1995 6 Ob 1002/95
- 4 Ob 80/97m
Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 80/97m
Auch
- 6 Ob 80/01k
Entscheidungstext OGH 16.05.2001 6 Ob 80/01k
Vgl auch; Beisatz: Einer in ihrer Ehre beeinträchtigten Person drohen nicht nur - durch Geld adäquat auszugleichende - Vermögensnachteile, sondern auch unmittelbare Eingriffe in ihr Persönlichkeitsrecht, die sich außerhalb des vermögensrechlichen Bereiches durch Kränkung, gesellschaftliche Ächtung und Ähnliches auswirken könnten. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0011400
Dokumentnummer
JJR_19930921_OGH0002_0040OB00132_9300000_002