Rechtssatz RS0011594
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011594
Geschäftszahl
6Ob231/73; 1Ob695/77; 5Ob569/80; 3Ob681/80; 3Ob144/88; 7Ob547/95; 6Ob106/03m; 5Ob32/06a
Entscheidungsdatum
07.03.2006
Rechtssatz
Die Dienstbarkeit des Wohnrechtes wird im Zweifel als höchstpersönliche, also für die Lebensdauer des Berechtigten wirksame Befugnis eingeräumt, also nicht bloß auf die Lebensdauer des Erblassers. Auf Seite des durch die unregelmäßige Servitut obligatorisch Verpflichteten liegt ein Schuldverhältnis vor, das im Falle der Gesamtrechtsnachfolge gemäß § 548 ABGB auf den Erben übergeht.Die Dienstbarkeit des Wohnrechtes wird im Zweifel als höchstpersönliche, also für die Lebensdauer des Berechtigten wirksame Befugnis eingeräumt, also nicht bloß auf die Lebensdauer des Erblassers. Auf Seite des durch die unregelmäßige Servitut obligatorisch Verpflichteten liegt ein Schuldverhältnis vor, das im Falle der Gesamtrechtsnachfolge gemäß Paragraph 548, ABGB auf den Erben übergeht.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 231/73
Entscheidungstext OGH 13.12.1973 6 Ob 231/73
Veröff: MietSlg 25038
- 1 Ob 695/77
Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 695/77
Veröff: SZ 50/141
- 5 Ob 569/80
Entscheidungstext OGH 22.04.1980 5 Ob 569/80
nur: Die Dienstbarkeit des Wohnrechtes wird im Zweifel als höchstpersönliche, also für die Lebensdauer des Berechtigten wirksame Befugnis eingeräumt. (T1) Beisatz: Das gilt auch für das obligatorische Wohnungsrecht. (T2) Veröff: EvBl 1980/198 S 604
- 3 Ob 681/80
Entscheidungstext OGH 22.04.1981 3 Ob 681/80
nur T1; Veröff: MietSlg 33045
- 3 Ob 144/88
Entscheidungstext OGH 30.11.1988 3 Ob 144/88
nur T1
- 7 Ob 547/95
Entscheidungstext OGH 31.05.1995 7 Ob 547/95
nur T1; Beis wie T2
- 6 Ob 106/03m
Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 106/03m
Auch; Veröff: SZ 2003/105
- 5 Ob 32/06a
Entscheidungstext OGH 07.03.2006 5 Ob 32/06a
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0011594
Dokumentnummer
JJR_19731213_OGH0002_0060OB00231_7300000_001