Rechtssatz RS0011753
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011753
Entscheidungsdatum
24.05.2017
Rechtssatz
Der Wegebrechtigte muss sich eine Verlegung des Servitutsweges gefallen lassen, wenn diese nicht dem Zweck der Dienstbarkeit zuwiderläuft.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 213/54
Entscheidungstext OGH 02.06.1954 1 Ob 213/54
- 6 Ob 663/82
Entscheidungstext OGH 17.11.1982 6 Ob 663/82
MietSlg 34057
- 7 Ob 224/04y
Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 224/04y
Auch
- 4 Ob 104/06g
Entscheidungstext OGH 20.06.2006 4 Ob 104/06g
Auch; Beisatz: Der Servitutsberechtigte muss eine Verlegung des Dienstbarkeitsweges nur unter bestimmten, eng umschriebenen Voraussetzungen hinnehmen. (T1)
- 5 Ob 74/15s
Entscheidungstext OGH 19.06.2015 5 Ob 74/15s
- 10 Ob 38/15h
Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 Ob 38/15h
Beisatz: Solange die Verlegung nicht vorgenommen wurde, kann der Berechtigte sein Recht so in Anspruch nehmen, wie er es erworben hat. Die Verlegungsabsicht des Servitutsbelasteten kann daher der Feststellung und Einverleibung der Wegeservitut im ursprünglichen Verlauf nicht entgegengesetzt werden, solange der beabsichtigte Ersatzweg noch nicht vorhanden ist. (T2)
- 1 Ob 89/17w
Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 89/17w
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0011753
Zuletzt aktualisiert am
01.08.2017
Dokumentnummer
JJR_19540602_OGH0002_0010OB00213_5400000_001