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Rechtssatz RS0012328×

Rechtssatz RS0012328

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012328

Entscheidungsdatum

10.09.2024

Rechtssatz

Bei der Auslegung eines Erbverzichtsvertrages ist nicht nur der objektive Erklärungswert des schriftlich Beurkundeten maßgebend, sondern auch die etwa mündlich erklärte Absicht der Parteien. Zu deren Ermittlung sind daher auch beim Erbverzicht außerhalb der schriftlichen Erklärung gemachte Willensäußerungen heranzuziehen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 631/90
    Entscheidungstext OGH 20.09.1990 7 Ob 631/90
    Veröff: EvBl 1991/52 S 247 = NZ 1991,131 = JBl 1991,726
  • 9 Ob 156/02k
    Entscheidungstext OGH 10.07.2002 9 Ob 156/02k
    nur: Bei der Auslegung eines Erbverzichtsvertrages ist nicht nur der objektive Erklärungswert des schriftlich Beurkundeten maßgebend, sondern auch die etwa mündlich erklärte Absicht der Parteien. (T1)
  • 2 Ob 154/19i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 2 Ob 154/19i
    nur T1; Beisatz: Hier: Pflichtteilsverzicht. (T2)
  • 2 Ob 11/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.01.2024 2 Ob 11/24t
    nur: Bei der Auslegung eines Erbverzichtsvertrages ist nicht nur der objektive Erklärungswert des schriftlich Beurkundeten maßgebend, sondern auch die etwa mündlich erklärte Absicht der Parteien. (T3)
  • 2 Ob 117/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.09.2024 2 Ob 117/24f
    nur: Bei der Auslegung eines Erbverzichtsvertrages ist nicht nur der objektive Erklärungswert des schriftlich Beurkundeten maßgebend, sondern auch die etwa mündlich erklärte Absicht der Parteien. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0012328

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19900920_OGH0002_0070OB00631_9000000_002