Rechtssatz RS0012410
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012410
Entscheidungsdatum
05.03.2009
Rechtssatz
Bei letztwilligen Verfügungen hat sich die Auslegung weit mehr am subjektiven Sinne des Erklärenden zu orientieren, als dies bei Geschäften unter Lebenden geschehen darf. Grundsätzlich ist aber auch für die Auslegung einer Erklärung im Zusammenhang mit ihrer Überprüfung auf das Vorliegen einer letztwilligen Willenserklärung ihr Wortlaut maßgebend.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 699/76
Entscheidungstext OGH 16.11.1976 5 Ob 699/76
NZ 1979,174
- 1 Ob 561/84
Entscheidungstext OGH 23.05.1984 1 Ob 561/84
NZ 1985,26
- 2 Ob 572/85
Entscheidungstext OGH 18.06.1985 2 Ob 572/85
nur: Bei letztwilligen Verfügungen hat sich die Auslegung weit mehr am subjektiven Sinne des Erklärenden zu orientieren, als dies bei Geschäften unter Lebenden geschehen darf. (T1) = NZ 1986,83
- 5 Ob 158/04b
Entscheidungstext OGH 28.09.2004 5 Ob 158/04b
nur T1
- 10 Ob 16/07m
Entscheidungstext OGH 20.03.2007 10 Ob 16/07m
Auch
- 2 Ob 190/08t
Entscheidungstext OGH 05.03.2009 2 Ob 190/08t
Auch; nur T1; Beisatz: Es gilt die Willenstheorie. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0012410
Zuletzt aktualisiert am
28.05.2009
Dokumentnummer
JJR_19761116_OGH0002_0050OB00699_7600000_001