Rechtssatz RS0012576
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012576
Geschäftszahl
1Ob95/47; 5Ob96/58; 5Ob210/63; 5Ob309/74; 5Ob182/98w; 5Ob206/08t; 5Ob239/13b
Entscheidungsdatum
23.04.2014
Rechtssatz
Eine fideikommissarische Substitution beschränkt die persönliche Fähigkeit des Eigentümers im Sinn des § 94 Z 2 GBG. Die Abweisung des Gesuches hat schon dann zu erfolgen, wenn begründete Bedenken gegen die Verfügungsfähigkeit des Eigentümers bestehen.Eine fideikommissarische Substitution beschränkt die persönliche Fähigkeit des Eigentümers im Sinn des Paragraph 94, Ziffer 2, GBG. Die Abweisung des Gesuches hat schon dann zu erfolgen, wenn begründete Bedenken gegen die Verfügungsfähigkeit des Eigentümers bestehen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 95/47
Entscheidungstext OGH 22.02.1947 1 Ob 95/47
Veröff: SZ 21/22 = JBl 1947,397
- 5 Ob 96/58
Entscheidungstext OGH 02.04.1958 5 Ob 96/58
- 5 Ob 210/63
Entscheidungstext OGH 20.06.1963 5 Ob 210/63
- 5 Ob 309/74
Entscheidungstext OGH 14.01.1975 5 Ob 309/74
Veröff: NZ 1977,28
- 5 Ob 182/98w
Entscheidungstext OGH 15.09.1998 5 Ob 182/98w
Vgl
- 5 Ob 206/08t
Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 206/08t
Beisatz: Für die Versagung der Eintragungsbewilligung genügt es, wenn die Beschränkung der Verfügungsfähigkeit aus beachtlichen Gründen anzunehmen ist. (T1); Beisatz: Die Überprüfung des Eintragungshindernisses muss objektiv möglich sein. (T2)
- 5 Ob 239/13b
Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 239/13b
Vgl aber; Beisatz: Nach der (neueren) Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs bestehen gegen die Durchführung einer Liegenschaftsübertragung im Fall einer angemerkten Substitution auf den Überrest dann keine Bedenken, wenn sich aus der betreffenden Einantwortungsurkunde und der Grundbucheintragung keine (einschlägige) Beschränkung des Vorerben ergibt. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1947:RS0012576
Zuletzt aktualisiert am
03.06.2014
Dokumentnummer
JJR_19470222_OGH0002_0010OB00095_4700000_001