Rechtssatz RS0012681
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012681
Entscheidungsdatum
16.02.2022
Rechtssatz
Ist ein Geschäft unter aufschiebender Bedingung abgeschlossen, so beginnen die Rechtswirkungen erst dann, wenn das ungewisse Ereignis eintritt. Bei Ausfall der Bedingung treten die Wirkungen überhaupt nicht ein.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 536/77
Entscheidungstext OGH 03.03.1977 7 Ob 536/77
- 10 ObS 132/89
Entscheidungstext OGH 23.05.1989 10 ObS 132/89
SSV-NF 3/63
- 3 Ob 96/91
Entscheidungstext OGH 13.11.1991 3 Ob 96/91
- 1 Ob 330/97d
Entscheidungstext OGH 29.09.1998 1 Ob 330/97d
Auch; Veröff: SZ 71/153
- 9 Ob 232/01k
Entscheidungstext OGH 19.09.2001 9 Ob 232/01k
Auch; Beisatz: Eine aufschiebende Bedingung lässt die Rechtswirkungen des Rechtsgeschäftes erst mit dem Eintritt des ungewissen Ereignisses beginnen. (T1)
- 5 Ob 9/06v
Entscheidungstext OGH 16.05.2006 5 Ob 9/06v
Beis wie T1
- 2 Ob 26/10b
Entscheidungstext OGH 04.03.2010 2 Ob 26/10b
Vgl auch
- 3 Ob 28/19t
Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 28/19t
- 1 Ob 84/19p
Entscheidungstext OGH 27.05.2019 1 Ob 84/19p
Vgl auch; Beisatz: In einer nur auf den Willen einer der Vertragsparteien abstellenden aufschiebenden Potestativ‑ bzw Wollensbedingung kommt deren fehlender Bindungswille zum Ausdruck. (T2)
- 7 Ob 114/21x
Entscheidungstext OGH 16.02.2022 7 Ob 114/21x
Schlagworte
Potestativbedingung
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0012681
Zuletzt aktualisiert am
17.01.2024
Dokumentnummer
JJR_19770303_OGH0002_0070OB00536_7700000_001