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Rechtssatz RS0013480×

Rechtssatz RS0013480

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0013480

Entscheidungsdatum

06.09.2022

Rechtssatz

Die Anführung der in Anspruch genommenen Erbquote gehört nicht zum notwendigen Inhalt einer Erbserklärung (so schon NZ 1927,35). Die Funktion der Erbserklärung erschöpft sich nämlich in der Geltendmachung des Anspruches auf Einantwortung des Nachlasses, über die sodann vom Verlassenschaftsgericht in einem amtswegig durchzuführenden Verfahren zu entscheiden ist. Die vorausschauende Bezifferung der Erbquote ist bei Abgabe der Erbserklärung oft gar nicht möglich; folgerichtig läßt die Judikatur die nachträgliche Änderung der in einer Erbserklärung angegebene Erbquote zu.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 5 Ob 508/94
    Veröff: NZ 1994,210
  • 7 Ob 164/01w
    Entscheidungstext OGH 17.10.2001 7 Ob 164/01w
    nur: Die Anführung der in Anspruch genommenen Erbquote gehört nicht zum notwendigen Inhalt einer Erbserklärung (so schon NZ 1927,35). (T1)
  • 5 Ob 167/14s
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 167/14s
    Auch; Beisatz: Gilt auch nach AußStrG neu. (T2)
  • 2 Ob 133/22f
    Entscheidungstext OGH 06.09.2022 2 Ob 133/22f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0013480

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.11.2022

Dokumentnummer

JJR_19940125_OGH0002_0050OB00508_9400000_001