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Rechtssatz RS0013503

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0013503

Geschäftszahl

3Ob204/93; 3Ob7/96

Entscheidungsdatum

24.01.1996

Rechtssatz

Behauptet der betreibende Gläubiger im Exekutionsantrag, daß dem Verpflichteten Arbeitseinkommen oder sonstige wiederkehrende Bezüge nach Paragraph 290 a, EO zustehen, so beruft er sich zugleich darauf, daß der Verpflichtete ein nicht in die Konkursmasse fallendes Einkommen bezieht, das bis zum unpfändbaren Freibetrag nach Paragraph 291 a, EO der Exekution zugunsten nicht privilegierter Gläubiger entzogen ist, nach Maßgabe des Paragraph 291 b, EO jedoch wegen eines gesetzlichen Unerhaltsanspruches bis auf den geringeren Freibetrag des Paragraph 291 b, Absatz 2, EO, der dem Verpflichteten zu verbleiben hat, der Pfändung unterliegt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 204/93
    Entscheidungstext OGH 15.12.1993 3 Ob 204/93
    Veröff: SZ 66/171
  • 3 Ob 7/96
    Entscheidungstext OGH 24.01.1996 3 Ob 7/96

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0013503

Dokumentnummer

JJR_19931215_OGH0002_0030OB00204_9300000_002