Rechtssatz RS0013814
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013814
Entscheidungsdatum
19.06.2013
Rechtssatz
Weder der bloße Widerspruch des einen Miteigentümers gegen den Umfang der bisherigen Benützung durch den anderen, noch seiner Erklärung ein Benützungsentgelt zu fordern, bringt diesen Anspruch zum Entstehen, sondern erst dessen Geltendmachung in dem dafür mangels einer vertraglichen Einigung bestimmten Außerstreitverfahren.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 631/81
Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 631/81
Veröff: MietSlg 33698
- 1 Ob 702/84
Entscheidungstext OGH 16.01.1985 1 Ob 702/84
Veröff: SZ 58/10 = JBl 1985,614 = MietSlg 37060 = MietSlg 37100(8)
- 1 Ob 565/94
Entscheidungstext OGH 14.07.1994 1 Ob 565/94
Auch
- 6 Ob 1510/96
Entscheidungstext OGH 08.02.1996 6 Ob 1510/96
Auch
- 1 Ob 180/08i
Entscheidungstext OGH 16.12.2008 1 Ob 180/08i
Vgl auch; Beisatz: Es besteht auch Judikatur, die einen Anspruch auf Benutzungsentgelt bejaht (vgl RIS-Justiz RS0013617). (T1)
- 2 Ob 248/08x
Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 248/08x
Gegenteilig; Beisatz: Für die übermäßige Nutzung der gemeinsamen Sache durch einen anderen Miteigentümer kann ein Miteigentümer ab Zugang seines ausdrücklichen oder schlüssigen Widerspruchs gegen die übermäßige Benützung durch den anderen ein anteiliges Benützungsentgelt verlangen. (T2)
Beisatz: Zu weit ginge es hingegen, ein Benützungsentgelt ab der übermäßigen Nutzung zuzubilligen. (T3)
Veröff: SZ 2009/86
- 7 Ob 86/13t
Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 86/13t
Gegenteilig; Auch Beis wie T2; Beisatz: Hier: Aufforderung, die vorenthaltenen Schlüssel für die Liegenschaft auszuhändigen. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0013814
Zuletzt aktualisiert am
13.08.2013
Dokumentnummer
JJR_19811111_OGH0002_0030OB00631_8100000_001