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Rechtssatz RS0013825

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0013825

Geschäftszahl

5Ob264/67; 1Ob83/74; 7Ob635/77; 6Ob688/78; 8Ob507/80; 5Ob708/80; 3Ob604/81; 7Ob501/81 (7Ob502/81); 8Ob510/85; 8Ob655/86; 1Ob155/05h; 1Ob66/12f

Entscheidungsdatum

26.04.2012

Rechtssatz

Bei der Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechtes oder der Ausschließung eines Gesellschafters wird in Ermangelung einer Vereinbarung im Zweifel vermutet, daß die Anteile der Gesellschafter am Auseinandersetzungsguthaben gleich groß sind. Doch kann die Vermutung durch den Beweis des Gegenteiles widerlegt werden. Paragraph 1193, ABGB regelt nur die Verteilung des Gewinnes, nicht aber den Anspruch auf das Auseinandersetzungsguthaben.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 264/67
    Entscheidungstext OGH 20.12.1967 5 Ob 264/67
    Veröff: SZ XL/170
  • 1 Ob 83/74
    Entscheidungstext OGH 22.05.1974 1 Ob 83/74
  • 7 Ob 635/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 7 Ob 635/77
    nur: Bei der Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechtes oder der Ausschließung eines Gesellschafters wird in Ermangelung einer Vereinbarung im Zweifel vermutet, daß die Anteile der Gesellschafter am Auseinandersetzungsguthaben gleich groß sind. (T1)
  • 6 Ob 688/78
    Entscheidungstext OGH 16.11.1978 6 Ob 688/78
    nur T1; Beisatz: Diese Vermutung besagt aber nicht, daß bis zum Zeitpunkt der Scheidung erbrachte beiderseitige Aufwendung immer ausgeglichen seinen. (T2) Veröff: GesRZ 1979,116
  • 8 Ob 507/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 507/80
    Vgl
  • 5 Ob 708/80
    Entscheidungstext OGH 14.10.1980 5 Ob 708/80
    nur T1
  • 3 Ob 604/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 604/81
    nur: Bei der Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechtes oder der Ausschließung eines Gesellschafters wird in Ermangelung einer Vereinbarung im Zweifel vermutet, daß die Anteile der Gesellschafter am Auseinandersetzungsguthaben gleich groß sind. Doch kann die Vermutung durch den Beweis des Gegenteiles widerlegt werden. (T3)
  • 7 Ob 501/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 501/81
    nur T1
  • 8 Ob 510/85
    Entscheidungstext OGH 25.04.1985 8 Ob 510/85
  • 8 Ob 655/86
    Entscheidungstext OGH 06.05.1987 8 Ob 655/86
    nur T3; Beisatz: Wer das Gegenteil behauptet, muß es beweisen. (T4) Veröff: RdW 1987,288 = WBl 1987,245 = GesRZ 1987,206 = NZ 1988,48
  • 1 Ob 155/05h
    Entscheidungstext OGH 18.10.2005 1 Ob 155/05h
    Vgl auch; Veröff: SZ 2005/145
  • 1 Ob 66/12f
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 66/12f
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0013825

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2012

Dokumentnummer

JJR_19671220_OGH0002_0050OB00264_6700000_001