Rechtssatz RS0013916
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0013916
Entscheidungsdatum
28.09.2016
Rechtssatz
Es ist in Rechtsprechung und Lehre grundsätzlich anerkannt, daß der verwaltungsrechtliche Vertrag, der eine Form nicht-obrigkeitlicher Hoheitsverwaltung ist, einer gesetzlichen Ermächtigung bedarf.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 30/91
Entscheidungstext OGH 10.07.1991 1 Ob 30/91
Veröff: SZ 64/92 = JBl 1992,35
- 10 Ob 519/94
Entscheidungstext OGH 06.02.1996 10 Ob 519/94
Beisatz: Bei verwaltungsrechtlichen Verträgen geht es um Vereinbarungen über Rechte und Pflichten auf der Grundlage des öffentlichen Rechts zwischen einem Verwaltungsorgan in behördlicher Funktion und einem Privaten (Rechtsunterworfenen). (T1) Veröff: SZ 69/25
- 7 Ob 125/16g
Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 125/16g
Beis wie T1; Beisatz: Hier eine von einer Gemeinde geschlossene Vereinbarung als Voraussetzung für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplans. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0013916
Zuletzt aktualisiert am
02.12.2016
Dokumentnummer
JJR_19910710_OGH0002_0010OB00030_9100000_002