Rechtssatz RS0014731
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0014731
Entscheidungsdatum
06.11.1991
Rechtssatz
Es kommt darauf an, ob die Vertretungsbefugnis des Organes durch die Satzung ( Gemeindeordnung ) mit Wirkung für Dritte beschränkt wurde oder ob nur eine grundsätzlich nicht beachtliche Differenz zwischen rechtlichem Können und rechtlichem Dürfen vorliege. Diese Frage ist dahin zu beantworten, daß im Einzelfall zu prüfen ist, ob eine Norm nur bestimmte Ermächtigungsrichtlinien für die Willensbildung der Verwaltung oder zugleich Regeln für das Verhältnis zwischen den Vertragspartnern vereinige.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 625/81
Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 625/81
Veröff: EvBl 1981/209 S 602 = SZ 54/111 = NZ 1982,184 = JBl 1982,197 ( tw krit Wilhelm )
- 4 Ob 145/81
Entscheidungstext OGH 16.03.1982 4 Ob 145/81
- 9 ObA 133/87
Entscheidungstext OGH 24.02.1988 9 ObA 133/87
nur: Diese Frage ist dahin zu beantworten, daß im Einzelfall zu prüfen ist, ob eine Norm nur bestimmte Ermächtigungsrichtlinien für die Willensbildung der Verwaltung oder zugleich Regeln für das Verhältnis zwischen den Vertragspartnern vereinige. (T1) Veröff: ZAS 1988,162 ( Marhold )
- 9 ObA 191/91
Entscheidungstext OGH 06.11.1991 9 ObA 191/91
nur T1; Veröff: RdW 1992,248 = Arb 10992 = SZ 64/154 = WBl 1992,160
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0014731
Dokumentnummer
JJR_19810715_OGH0002_0010OB00625_8100000_002