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Rechtssatz RS0014917×

Rechtssatz RS0014917

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014917

Entscheidungsdatum

05.03.2024

Rechtssatz

Ein Recht des Vertragspartners, die Irrtumsanfechtung dadurch abzuwenden, daß er den Irrenden so stellt, wie er stünde, wenn seine irrige Vorstellung zutreffend gewesen wäre, besteht nur solange, als das Interesse des Irrenden an dem Geschäft nicht weggefallen ist; für einen derartigen Interessenwegfall trägt der Irrende die Beweislast. Trifft den Vertragspartner des Irrenden kein Verschulden, kommt es nur auf einen objektiven Interessenwegfall an.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 733/87
    Entscheidungstext OGH 03.03.1988 6 Ob 733/87
    Veröff: SZ 61/53
  • 1 Ob 27/97w
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 27/97w
    Auch; nur: Ein Recht des Vertragspartners, die Irrtumsanfechtung dadurch abzuwenden, daß er den Irrenden so stellt, wie er stünde, wenn seine irrige Vorstellung zutreffend gewesen wäre, besteht nur solange, als das Interesse des Irrenden an dem Geschäft nicht weggefallen ist. (T1); Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch bei Täuschung. (T2) Veröff: SZ 70/96
  • 4 Ob 11/13s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 11/13s
    Auch
  • 1 Ob 150/22y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 05.03.2024 1 Ob 150/22y
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0014917

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19880303_OGH0002_0060OB00733_8700000_002